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Tag der offenen Tür : Rundreise im Kosmos Krankenhaus

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Im St. Franziskus-Hospital zum 150. Jubiläum der Malteser in Flensburg: Spannende Einblicke in den Klinik-Alltag

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2014 | 13:27 Uhr

Fast jeder Flensburger hat schon einmal das St. Franziskus-Hospital als Patient, Besucher oder Gast kennen gelernt. Immerhin gibt es das Malteser-Krankenhaus mit diesem Namen schon seit 150 Jahren in der Stadt. Dieses Jubiläum galt es, am Sonnabend zu feiern. Mit vielen Aktionen, Infoständen und fachlichen Einblicken in die Stationen hatten die Malteser einen Tag der offenen Tür angeboten. So konnten sich die Bürger das moderne und innovative Krankenhaus aus nächster Nähe anschauen.

Bei perfektem spätsommerlichen Wetter fanden viele Interessierte den Weg zum Krankenhaus-Gelände zwischen Wald- und Doretheenstraße, wo die freundlichen Mitarbeiter den Andrang erwarteten. Schon am Eingang wurden die Gäste mit einer Info-Mappe und einem Gewinnspiel begrüßt. Im gesamten Foyer gab es die ersten Präsentationen: Mitarbeiter aus allen Pflegebereichen, der Personalabteilung und aus dem Ausbildungsbereich zeigten, wie und wo die über 850 Mitarbeiter tätig sind und welche Berufe hier ausgebildet werden – dazu ganz aktuell das Pflegestudium.

Zudem gab es Informationen und Stände zur Patientenvorsorge, zur Gesundheitsprävention und zur Krankenhaushygiene. Mitten im Foyer begrüßten der Geschäftsführer der Malteser Norddeutschland gGmbH Klaus Deitmaring und der ärztliche Direktor des Krankenhauses Professor Dr. Stefan Timm die Besucher persönlich.

„Wir sind sehr stolz über dieses besondere Jubiläum. Über 150 Jahre steht dieses Haus im Dienste der Bevölkerung, und wir nehmen das Jubiläumsjahr zum Anlass, viele Einblicke in die Tätigkeiten der Mitarbeiter und in alle Stationen zu ermöglichen“, so Deitmaring. „Neue Stationen im Bereich der Geriatrie, immer modernere Operationsmethoden und neue Diagnostikverfahren sind hier zu sehen“, ergänzte Stefan Timm.

Bei einem Rundgang kam man zum Bücherflohmarkt und zur Patientenbücherei; auch das Gesundheitszentrum informierte über seine Angebote. Die Röntgenabteilung war zu sehen, die Intensivstation und die Strahlentherapie gewährten Einblicke. Im Diagnostikzentrum im ersten Geschoss konnte man einer Dickdarmspiegelung am Modell folgen und die moderne Sonografie bewundern. Physio- und Ergotherapeuten informierten im Bereich der Altersmedizin über den Erhalt der Beweglichkeit.

Auf der nagelneuen Station „Silvia“ war Dr. Marie Luise Strobach mit Informationen über Innovationen zur Stelle. Farbliche Akzente kennzeichnen die Station, neue Signalmatten und ein besonderer Aufenthaltsbereich stehen für eine ganz neue Zeitrechnung in der Altersmedizin. „Hier können ältere Patienten mit allen Krankheitsbildern altersgerecht behandelt werden“, erklärte Strobach.

Weitere Bereiche des Rundgangs waren die Apotheke, das Bewegungsbad und natürlich die Caféteria. Auch Ernährungsfachleute stellten sich Fragen der Besucher. In der Tagesklinik der Geriatrie waren viele Aktivitäten zu erleben: Ein Fahrsimulator konnte genutzt werden, der Seniorenbeirat informierte, und auf Ergometern wurde trainiert. In den Gängen stellte sich die Malteser Kindertagesstätte St. Marien vor, das Katharinen-Hospiz informierte, und das Reha-Zentrum war präsent. Der Malteser-Stift St. Klara und der Ambulante Dienst St. Elisabeth zeigten ihre Aufgaben. Vorträge im Konferenzraum rundeten den Tag ab. Und bei der Typisierungsaktion, mit der die Malteser in den Räumen der Nospa am Holm vertreten waren, kamen hunderte von Spendern, um sich registrieren zu lassen.

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