zur Navigation springen

Hafenfest in Flensburg : Rumregatta: 120 alte Segler kommen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Gaffelmarkt öffnet am Donnerstag / Einlaufen der Schiffe am Freitag / Unterhaltung mit Musik und alter Handwerkskunst

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2016 | 12:15 Uhr

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert versammeln sich zur Rumregatta historische Schiffe im Flensburger Hafen. Sie zählt im nordeuropäischen Raum zum größten Treffen von historischen, gaffelgetakelten Arbeitsschiffen. Die Veranstalter erwarten bis zu 120 Schiffe. Mittlerweile ist die Rumregatta nicht mehr nur ein Fest der Segler für Segler, sondern auch ein Publikumsmagnet für die Region. Die 37. Rumregatta beginnt am Donnerstag. Gefeiert wird bis hinein in den Sonntag am Hafen.

Das Geschehen auf dem Wasser: Am Freitag starten die Museumssegler von Sonderburg um 11 Uhr zur Flensburg-Fjord-Regatta. Die gemeldeten Schiffe segeln von Sonderburg auf der Förde Richtung Flensburg. Die Zeit wird an einer Tonne in der Innenförde genommen. Am Freitag ab 12 Uhr wird im Flensburger Innenhafen die Lüttfischer-Regatta gestartet – drei Wettfahrten die alle direkt vom Hafenkai beobachtet werden können.

Die Preisverleihung für die Lüttfischer-Regatta findet im Anschluss im Lüttfischerhafen statt. Die Sieger der Flensburg-Fjord-Regatta werden um 19 Uhr im Schifffahrtsmuseum geehrt.

Der Sonnabend ist der Tag der eigentlichen Rumregatta: 9 Uhr Skipperbesprechung an der Gesine oder im Gaffelzelt, 10 Uhr Ablegen und um 11 Uhr Start in der Wasserslebener Bucht. Start- und Zielschiff wird das historische Motorschiff Gesine sein. Regatta-Ende ist etwa um 17 Uhr (je nach Wind). Und nach der Rumregatta folgt die „Preisvergeudung“ auf dem Bohlwerk. Es wird gegen 18.30 Uhr hörens- und sehenswert. Der zentrale Ort der Veranstaltung ist das Bohlwerk des Museumshafens.

Wer mitsegeln will, kann sich über www.rumregatta.de anmelden, telefonisch unter 0461-18291801 im Büro des Historischen Hafens.

Zum Fest gehört der Gaffelmarkt am Bohlwerk. Dort lassen sich Traditionshandwerker, Kunst- und Kulturaktivitäten, Musik auf Augenhöhe, viele Kleinigkeiten und Leckereien finden.

Was man auf dem Markt erleben kann: Traditionshandwerk aus nächster Nähe, Knotenmacher, Seiler, Schmied, Buddelschiffbauer, Drechselworkshop, Musikinstrumentenbauer und und viele weitere Angebote.

Das Programm für die kleinen Besucher: Basteln, Musikinstrumente bauen, drechseln und Buddelschiffe vom Stapel lassen.

Der Völker verbindende Gedanke der Seefahrt wird in das Marktgeschehen hineingetragen: Erstmalig haben die Veranstalter drei eigene Marktstände bauen lassen, die von Kulturschaffenden genutzt werden können. Bei dieser Rumregatta präsentieren sich in den Kulturhütten die Flüchtlingshilfe Flensburg, die deutsch-griechische Gemeinde Flensburg, der Förderverein Elbkutter Greta.
 

Die Öffnungszeiten des Gaffelmarktes: morgen, 10 bis 1 Uhr. Freitag, 9 bis 1 Uhr (Gaffelzelt bis 2 Uhr), Sonnabend, 9 bis 1 Uhr (Gaffelzelt bis 2 Uhr), Sonntag 9 bis 18 Uhr.

Wie immer laufen zur Unterhaltung Kapellen auf dem Markt und bieten handgemachte Musik.

Am Sonnabend spielen ab 13 Uhr im Gaffelzelt die dänischen Orchester Juniorstrygene, das Harmonieorchester Helt Blæst und das Querflötenensemble Siblios. Helt Blæst ist das Harmonieorchester der Musikschule Odense. Die rund 30 Mitglieder aus Flensburg kommen aus zehn Schulen der Stadt. Gespielt werden Klassik, Musicals, Filmmusik, Pop und Rock.

Einige Schiffe können während des Festes besichtigt werden (näheres am Museumshafen-Infostand).

Im Anschluss an die Rumregatta und die „Preisvergeudung“ findet am Sonnabend im Gaffelzelt (19.45 Uhr) die öffentliche Probe des Gaffelorchesters „Jekami“ für jedermann statt. Die Gaffelparty startet gegen 21 Uhr mit dem Auftritt des Gaffelorchesters. Danach spielt, erstmals auf der Rumregatta, die Gruppe The Andersons. Für den weiteren Abend bietet das „Max“ eine Rumregatta-Party ab 22 Uhr an.

Auch Kunst bietet die Rumregatta. Der französische Künstler Mickael Eymann war im letzten Jahr dabei. Seine Skizzen und Zeichnungen hat er auf Bierdeckeln festgehalten. Die Ausstellung findet ab Freitag im Schifffahrtsmuseum statt. 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen