zur Navigation springen
Flensburger Tageblatt

24. Oktober 2017 | 03:16 Uhr

Rollstuhl-Fahrer aus dem Hafen gerettet

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ohne Fremdeinwirkung war der Mann am Ballastkai ins Hafenwasser gestürzt / Feuerwehr baute Schlinge aus Schlauch

Zu einem nicht alltäglichen Rettungseinsatz wurde gestern die Berufsfeuerwehr an den Hafen gerufen. Zeugen hatten beobachtet, wie ein Rollstuhlfahrer im Bereich des Hauses „Klarschiff“ am Ballastkai in den Hafen gestürzt war. Zum Glück waren die Rettungskräfte schnell am Einsatzort: Schon wenige Minuten nach dem Vorfall konnten die Einsätzkräfte des Mann aus dem kalten Wasser ziehen.

Nach Aussagen von Zeugen war der Mann mit seinem Rollstuhl von der Hafenpitze an der östlichen Kaikante in Richtung Norden unterwegs. Niemand weiß warum, aber plötzlich geriet er mit seinem Gefährt zu nah an die Kaikante – und da war’s auch schon passiert. Er stürzte samt Rollstuhl ins Wasser.

Als die von den Zeugen alarmierte Feuerwehr wenig später eintraf, war es dem Unglücksfahrer bereits gelungen, sich selbst an die Kaimauer zu retten und dort festzuhalten. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hoben den Mann mit einer provisorischen, aus einem Schlauch gebildeten Schlinge aus dem Wasser. Er erlitt eine Unterkühlung und wurde mit dem Rettungswagen in die Notaufnahme der Diako gebracht.

Die Wasserschutzpolizei versuchte anschließend, den Rollstuhl im Wasser ausfindig zu machen und zu bergen; das gestaltete sich schwierig. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert