Ringstraße: Im Süden schließen und im Norden öffnen?

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23. Februar 2010, 04:59 Uhr

Flensburg | Die Ringstraße soll nach Abschluss der Bauarbeiten zur K 8 (Hochfelder Landstraße) wieder geschlossen werden. Darüber herrscht offenbar Einigkeit in der Stadt. Konfliktstoff birgt offenbar aber die Frage, an welchem Ende das geschehen soll. Denn während die Stadtverwaltung bei der jüngsten Planungsausschuss-Sitzung versprach, unmittelbar nach Ende der Bauarbeiten die Südspange wieder nahe der Eckernförder Landstraße zu schließen, schwebt der SPD etwas anderes vor: Vor 40 besorgten Anwohnern aus Alt-Sünderup und dem Neubaugebiet Sünderup-Nord erneuerte SPD-Fraktionschef Helmut Trost seine Forderung nach einer "T-Lösung" im Kreuzungsbereich K8 - Ringstraße. Demnach solle man vom Süden her (Eckernförder Landstraße) das Neubaugebiet Hochfeld anfahren können. Richtung Norden (Adelbylund/Taruper Hauptstraße) verlangt die SPD dagegen, die Straße wieder dichtzumachen. Nach Angaben der SPD fühlten sich die Sünderup-Anwohner mit der Nord-Öffnung von der Stadt hinters Licht geführt. Ihnen sei die Stilllegung der Ringstraße und die Schließung der Dorfstraße von Sünderup versprochen worden. Die Verwaltung argumentierte bei der vergangenen Ausschusssitzung mit der Bedeutung der Ringstraße für die Tastruper Bürger. Kindergarten, Schule, Nahversorgung - alles müssten die Tastruper in Tarup erledigen. Da müsse sich die Stadt gegenüber der kleinen Gemeinde ein wenig erkenntlich zeigen, die sich beim Gebietstausch kooperativ verhalten habe. Heute ist die Ringstraße erneut Thema im Ausschuss.

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