Handewitt : Riesen-Umspannwerk in Hüllerup

Die Arbeiten am Umspannwerk in Hüllerup verlaufen planmäßig. 2020 soll es ans Netz gehen.
Die Arbeiten am Umspannwerk in Hüllerup verlaufen planmäßig. 2020 soll es ans Netz gehen.

Der Bau des Umspannwerkes kommt planmäßig voran. 2020 soll das Bauwerk fertiggestellt werden.

shz.de von
27. Juli 2018, 12:15 Uhr

Handewitt | Von Hamburg bis zur dänischen Grenze – einmal quer durch Schleswig-Holstein errichtet der Stromnetzbetreiber „Tennet“ derzeit eine 380-Kilovolt-Leitung. Ende Dezember 2017 ging das 70 Kilometer lange Teilstück zwischen Audorf (bei Rendsburg) und Hamburg in Betrieb. Auf dem ebenfalls 70 Kilometer langen Abschnitt vom Umspannwerk Audorf zum Umspannwerk Hüllerup laufen seit Juni die Bautätigkeiten.

Einige Monate zuvor rollten die Baumaschinen bei Hüllerup an, um auf einer Fläche von 14 Hektar ein modernes Umspannwerk zu errichten. „Das Projekt liegt voll im Zeitplan, die Fundamentierung ist so gut wie abgeschlossen“, bestätigt Tennet-Bürgerreferent Peter Hilffert. „Gerade wurde Richtfest gefeiert.“ Im ersten Quartal 2019 sollen bereits die vier riesigen Transformatoren geliefert werden. Die jeweils rund 300 Tonnen schweren Kolosse werden in die riesige Schaltzentrale integriert. Das Umspannwerk soll 2020 fertiggestellt sein.

Der Abschnitt vom Umspannwerk Hüllerup bis zur dänischen Grenze ist der letzte und kürzeste Freileitungsabschnitt der 380-Kilovolt-Mittelachse. Die Unterlagen für das etwa zehn Kilometer lange Projekt reichte die „Tennet“ am 29. März beim Amt für Planfeststellung Energie in Kiel ein. Die Behörde klopft zwei Trassen ab. Beide gehen durch die Gemeinde Handewitt. Die westliche Variante berührt auch Meyn und Wallsbüll. Die östliche führt parallel zu bestehenden Leitung knapp westlich am Ort Handewitt vorbei.

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