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Alte Gärtnerei in Flensburg : Richtfest für 63 weitere Wohnungen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Am zweiten Bauabschnitt des Großprojekts „Alte Gärtnerei“ in Mürwik wurde gestern Richtfest gefeiert

Das derzeit größte Bauprojekt der Stadt zeigt deutliche Fortschritte: Am zweiten von vier Bauabschnitten der „Alten Gärtnerei“ in Mürwik wurde gestern Richtfest gefeiert. Er umfasst drei Gebäude mit insgesamt 63 Wohnungen, die eine Wohnfläche zwischen 45 und 180 Quadratmetern Größe ausweisen. Die drei Bauten liegen in einer Reihe nebeneinander am nördlichen Rand des Areals und bilden einen rechten Winkel zum ersten Bauabschnitt direkt an der Fördestraße. Die neuen Eigentumswohnungen sollen zum Jahresende bezugsfertig sein.

„Willkommen auf Flensburgs schönsten Höhen“, begrüßte Werner Eissing die rund 100 geladenen Gäste sowie die am Bau beteiligten Handwerker. Zusammen mit Kai Boysen ist er einer der beiden Geschäftsführer der Woba (Wohnungsbaugesellschaft) Böklund, dem Bauträger des 50-Millionen-Projekts. In seiner kurzen Ansprach betonte er den Nutzen einer Immobilie bei sich ändernden Lebensumständen: „Nutzen in der Form, dass wir in unseren vier Wänden bleiben können, auch wenn wir pflegebedürftig werden sollten“. In Zeiten selbstbestimmten Lebens fühle sich die Möglichkeit gut an, mit dem Partner auch mit Handicap im vertrauten Zuhause wohnen bleiben zu können. Alle Gebäude der „Alten Gärtnerei“ sind in diesem Sinne barrierefrei angelegt.

Nach dem zünftigen Richtspruch von Zimmerermeister Bastian Kupzyk und einem kleinen Imbiss konnten interessierte Besucher einen Blick in einen der Rohbauten werfen, auf denen Solarmodule Sonnenwärme zur Unterstützung von Heizung und Warmwasser umsetzen. Projektleiter Ralph Sörnsen von der Woba erklärte, dass alles „super“ laufe: Das Wetter spiele mit, der Zeitplan sei in Ordnung, die Zusammenarbeit aller Gewerke außerordentlich gut. Und Marketingmanager Sören Koch ergänzte: „70 Prozent der Wohnungen sind bereits verkauft, viele an Eigennutzer, die es teils als Buten-Flensburger wieder in die alte Heimat zieht“.

Die Ehepaare Anke und Peter Christophersen und Gudrun und Walter Hauck haben je eine Wohnung im Haus 10 erworben. Beide Paare haben bislang in Glücksburg und Flensburg ein Einfamilienhaus bewohnt. „Zukünftig sind wir vom Garten unabhängig, können frei verreisen“, sagen sie unisono. Ihr neuer Wohnstandort überzeuge durch Nähe zur Nahversorgung am Plack sowie zur Ostsee mit der Förde.

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erstellt am 08.Jul.2017 | 07:17 Uhr

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