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Neubauplanung : Rewe, Aldi, Bäckerei: Läden für Hafermarkt komplett

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Neubau am Hafermarkt: Der alte Komplex soll in zwei Abschnitten abgerissen werden, damit Jürgensby nicht ganz ohne Geschäft dasteht.

Flensburg | Die Neubauplanung für den künftigen Einkaufs- und Wohnkomplex Hafermarkt (Johannisstraße, Ecke Angelburger Straße) hat die nächste wichtige Hürde genommen. Architekt Werner Schaffer berichtete gegenüber dem Tageblatt, dass die Verträge mit den drei Einzelhandelspartnern unterzeichnet seien. Demnach kommt neben Discounter Aldi (knapp 1500 Quadratmeter Fläche, davon 1000 Verkauf; heute rund 600 Quadratmeter Verkaufsfläche) ein Rewe-Markt als Vollsortimenter in den Neubau (2250 Quadratmeter, davon 1600 Verkauf). Komplettiert werde der Verkaufsbereich wieder mit einem Bäcker mit Café-Betrieb. Im Obergeschoss seien auf 2320 Quadratmetern rund 40 Seniorenwohnungen vorgesehen. Von Studentenwohnungen, die derzeit in Flensburg in ausreichender Zahl geplant würden, und von einer Dach-Kita hatten die Planer nach Zurückhaltung der städtischen Ausschüsse Abstand genommen.

Geplant wird der Abriss der Bebauung von 1987 nun in zwei Schritten: „Aldi wird zum Baustart in die ehemalige Lidl-Fläche umziehen und dort bleiben, bis der Neubau-Abschnitt Johannisstraße fertig ist“, berichtet Schaffer. Grund sei die ohnehin für den Stadtteil Jürgensby schwierige Nahversorgungssituation. Den Discounter am Hafermarkt auch noch mindestens mehrere Monate komplett zu schließen, halten die Planer für das Viertel für unzumutbar. Der Aldi-Umzug werde in der zweiten Jahreshälfte angestrebt. Der Bauantrag sei in Bearbeitung.

Offen ist indes noch die künftige Gestalt des Neubaukomplexes. Fest steht: Die Krone des Eckhauses Johannisstraße soll in ein 200 Quadratmeter großes Büro zieren.

Im Frühjahr 2014 war bekannt geworden, dass ein ganz neuer Einkaufskomplex mit deutlich verbessertem Parkhaus und Tiefgarage geplant ist. Die Investorengruppe, zu der neben einer Flensburger Immobilien-Beteiligungs-Gesellschaft auch zwei dänische Geldgeber sowie die frühere Uhrmacherfamilie vom Hafermarkt gehören, und ihre Planer hatten zuvor rund drei Jahre lang um einen Kompromiss angesichts der komplexen Eigentumsfragen gerungen.

 

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erstellt am 25.Feb.2015 | 12:00 Uhr

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