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Schäden durch Wind : Rettungseinsätze bei stürmischem Aprilwetter

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Starker Wind hat am Montag viele Schäden hinterlassen. Mehrere Bäume knickten um und auf der Flensburger Förde brach ein Mast. Acht Menschen gerieten in Seenot.

shz.de von
erstellt am 15.Apr.2014 | 08:40 Uhr

Flensburg | Das stürmische Aprilwetter mit Hagelschauern und Windgeschwindigkeiten von bis zu 74 Kilometern pro Stunde hat den Rettungskräften am Montag in Hamburg und Schleswig-Holstein Arbeit beschert. In Flensburg gerieten acht Segler in Not, als der Mast ihrer Jacht auf der Flensburger Außenförde brach, teilte die deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mit. Ein Seenotrettungsboot der Organisation erreichte das manövrierunfähige Schiff, bevor es auf die Küste auflief und schleppte es in den Hafen von Langballigau.

In Stormarn knickten zahlreiche Bäume um und Straßen waren zweitweise gesperrt. Am Spechtweg in Ahrensburg hatte eine kräftige Sturmböe eine zehn Meter hohe Birke in die Krone eines anderen Baumes gedrückt. Feuerwehrleute aus Ahrensfelde rückten aus und hatten den Baum mit der Motorsäge in metergroße Stücke zerlegt. Den Rest erledigten sie mit einem Seil und Muskelkraft.

Auch in Hamburg zog der starke Wind zahlreiche Feuerwehreinsätze nach sich. Insgesamt 47 mal rückten die Einsatzkräfte aus, um umgestürzte Bäume und abgerissene Äste zu beseitigen oder abzusichern. Größere Schäden seien aber nicht entstanden, sagte ein Sprecher am Dienstagmorgen.

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