Rettungsdrama in der Geltinger Bucht

Zwangsstopp: Der für die Suche eingesetzte Hubschrauber der Deutschen Rettungsflugwacht wurde wegen Spritmangels von einer SAR-Maschine abgelöst.
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Zwangsstopp: Der für die Suche eingesetzte Hubschrauber der Deutschen Rettungsflugwacht wurde wegen Spritmangels von einer SAR-Maschine abgelöst.

Schlauchboot mit zwei Urlaubern kentert auf Ostsee: Eine Frau kann an Land schwimmen, Einsatzkräfte suchen nach ihrem Begleiter

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03. Juli 2014, 20:24 Uhr

Große Suchaktion gestern am frühen Abend in der Geltinger Bucht. Vor Steinberghaff war ein Pärchen in einem kleinen Schlauchboot mehrere Hundert Meter vor der Küste unterwegs, als dieses plötzlich kenterte. Zeugen hörten Hilferufe und alarmierten die Retter. Lediglich die Frau habe zum Steg schwimmen können, der Mann werde vermisst, berichtete Einsatzleiter Thomas Kahl, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Steinbergkirche. Nach dem Mann wurde mit einem Großaufgebot von Booten der Seenotretter, der Wasserschutzpolizei, DLRG und Privatleuten sowie Hubschraubern der Rettungsflugwacht und der Marine gesucht.

Frank Ruhrländer (49), Urlauber aus Weinhausen bei Celle, war gerade zusammen mit seiner Frau und seiner Schwiegermutter am Strand, als sie die Rufe hörten. „Wir haben sofort ein Boot organisiert, sind dann rausgefahren“, berichtet Ruhrländer. Auch Udo Berndt (47) aus Steinbergkirche fuhr zusammen mit seiner Freundin in seinem Boot hinaus. „Wir haben noch das Schlauchboot der beiden und eine Isomatte aus dem Wasser geholt.“

Bei den verunglückten Paar soll es sich nach Angaben von Anwohnern um Urlauber handeln. Die Frau stand nach dem Vorfall unter Schock. Die Suche nach dem Mann blieb bis zum Abend erfolglos.

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