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Prozess in Flensburg : Rettungsassistent vergewaltigte mehrere Frauen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Bisher wurde er wegen einer Tat auf Föhr verurteilt. Nun wurde bekannt, dass ein 39-jähriger Rettungsassistent weitere Frauen vergewaltigt haben soll.

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2014 | 12:44 Uhr

Flensburg | Mit einem Betäubungsmittel machte er sein Opfer wehrlos: Ein 39-jähriger Rettungsassistent verabredete sich über Facebook mit einer Frau, machte sie mit dem Mittel gefügig und vergewaltigte sie. Die Tat geschah auf der Insel Föhr, dort war der Mann aus Wuppertal im Rettungsdienst eingesetzt.

Bereits Ende März wurde der 39 Jahre alte Angeklagte vor dem Landgericht in Flensburg wegen des Vorwurfs der besonders schweren Vergewaltigung und gefährlichen Körperverletzung zu fünf Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Während des laufenden Gerichtsverfahrens wurde bekannt, dass der Angeklagte außerdem vor der Tat auf Föhr zwei Kolleginnen vergewaltigt haben soll. Dies geschah, als er beim Rettungsdienst in Marburg/Biedendorf arbeitete. Gegen den Mann wurde ein Haftbefehl erlassen. Das Verfahren wurde auf die nachträglich bekanntgewordenen Taten erweitert.

Der Angeklagte gestand die Taten und zahlte unabhängig von dem Strafverfahren einen Betrag von insgesamt 15.000 Euro an die Opfer. Da nach dem Gutachten des psychiatrischen Sachverständigen bei dem Angeklagten eine psychische Störung vorlag, konnte eine verminderte Schuldfähigkeit zu den Tatzeiten nicht ausgeschlossen werden.

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