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Spendenmarathon : Rennen für die Bürgerwette

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Alte Gymnasium veranstaltet am 19. September einen Spendenlauf – die Hälfte geht an den Bürgerfonds.

Knapp 15 000 Euro hat das Sonderspendenkonto des Bürgerfonds in der ersten Woche der September-Aktion verbucht. In den mehr als hundert Spendendosen und Porzellan-Sparschweinen, die mittlerweile überall in er Stadt auf neue Nahrung waren, steckt aber schon sehr viel mehr. Deshalb ist es nach der ersten der vier Wettwochen noch ganz schwer vorherzusagen, wie weit das Ziel der Flensburger Bürgerwette wirklich noch entfernt ist, rechnerisch von jedem Flensburger Bürger einen Euro einzusammeln: Damit hätte die Stadtwette zwei Sieger. Erstens hätten die Wettpaten rund um Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar und Oberbürgermeister Simon Faber tatsächlich mindestens 90 777 Euro eingesammelt. Und der Bürgerfonds „Flensburg hilft“ hätte den zuletzt dramatisch zusammengeschmolzenen Fonds, der für in Not geratene Familien und Bürger in und um Flensburg mit Einmalbeträgen von bis zu 300 Euro einspringt, wieder würdig ausgestattet.

Unterdessen werden die Aktionen für die Bürgerwette in der gesamten Stadt immer vielfältiger. Das Alte Gymnasium etwa schlägt ein. „Wir nehmen die Wette an und sind siegesgewiss“, heißt es dort. Die Schüler wollen für die Bürgerwette die Beine in die Hand nehmen und einen Schülerlauf organisieren. Am Freitag, 19. September, geht es los. Am offiziellen landesweiten AOK-Lauftag wollen sich die Gymnasiasten auf die Socken machen. Im Stadtpark an der Selckstraße übrigens. Die Tartanbahn am PSV-Platz, die den Schülern früher für Leichtathletik zur Verfügung stand, ist nicht mehr zu gebrauchen. Sie ist aufgeschlissen und die Stadt hat kein Geld für die Sanierung.

Die ersten Runden drehen die 5. und 6. Klasse in der ersten und zweiten Schulstunde; dann folgen jeweils im Zwei-Stunden-Rhythmus die weiteren Klassen. Die Letzten werden die Ersten sein, die den PSV-Platz dann trotzdem benutzen, aber nicht auf der Tartanbahn, sondern auf dem Grün.

Der Bürgerfonds profitiert über das Modell des Spendenlaufs. Die Schüler suchen sich Sponsoren, die dann die erlaufenen Leistungen der Schüler honorieren. Der Höhe der Honorare für jeden gelaufenen Kilometer ist natürlich keine Grenze gesetzt; Förderer mit Spendierhosen wollen sich die Schülerinnen und Schülern unter Verwandten, Freunden oder Firmen suchen. 50 Prozent der Einnahmen aus den Läufen der 5. bis 12. Klasse fließen in Sportausstattung, der Rest in den Bürgerfonds.

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erstellt am 09.Sep.2014 | 17:03 Uhr

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