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Entwicklungskonzept : Region Flensburg will mehr Gewerbe an die A7 holen

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In zwei Jahren könnten sich erste Betriebe ansiedeln. Gewerbeflächen rund um die A7 sollen den Wettbewerb stärken.

shz.de von
erstellt am 22.Apr.2015 | 17:44 Uhr

Flensburg/Tarp/Harrislee | Die Region Flensburg will durch die Entwicklung neuer Gewerbeflächen rund um die A7 im Wettbewerb mit anderen Gebieten wie der Fehmarnbelt-Region bestehen. Ein Entwicklungskonzept wurde am Mittwoch in Flensburg vorgestellt. „Wir wollen Betrieben Entwicklungsperspektiven bieten“, sagte Uwe Mantik, Geschäftsführer von CIMA Beratung + Management, dem Entwickler des Konzeptes. Daran beteiligt waren außerdem Verwaltungen, Landesplanung, die Kommune Apenrade in Dänemark sowie die Wirtschaftsförderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft Flensburg/Schleswig (WiREG) und Politikvertretungen.

Zu den Leitbranchen der Region gehören die Ernährungswirtschaft, die Logistik, die Gesundheitswirtschaft, Tourismus, der Energiesektor sowie unternehmensbezogene Dienstleistungen.

Untersucht wurden Flächen im Bereich Flensburg, Harrislee, Handewitt und Oeversee. Besonders aussichtsreich sind auch Flächen in der Gemeinde Tarp. Die erste Ansiedlung könnte in etwa zwei Jahren erfolgen, sagte Peter Schroeders von der Stadt Flensburg. Man sehe sich in Konkurrenz zu anderen Wirtschaftsräumen wie etwa dem Bereich Norderstedt oder Neumünster. „Wir wollen Flächenvorsorge betreiben“, begründete der Leiter des Fachbereichs Entwicklung und Innovation das Vorhaben.

Auch die Kommune Apenrade in Süddänemark soll in das Konzept miteinbezogen werden. „Wir wollen neue Betriebe haben“, sagte Jesper Kjærgård vom Bereich Wachstum und Wirtschaft, „lieber beim Nachbarn als gar nicht“. Für nach Deutschland blickende skandinavische Länder könne die Region zum Wirtschaftsstandort Nummer eins werden.„Gerade Standorte an der A7 sind stark nachgefragt“, sagte Burkhard Otzen, Geschäftsführer der WiREG. Besonders aus Dänemark und von überregionalen Unternehmen kommt ihm zufolge reges Interesse.

Zuvor soll ein Zweckverband gegründet werden. Er soll nach dem Vorbild der WEG (Wirtschaftsentwicklungsgemeinschaft Flensburg-Handewitt) arbeiten.

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