Rabenholz : Raumnot hat bald ein Ende

Drangvolle Enge: Für die Rabenholzer Gemeindevertretung werden die Bedingungen bei Sitzungen künftig besser, wenn das neue Feuerwehrgerätehaus eingeweiht wird.  .
Foto:
Drangvolle Enge: Für die Rabenholzer Gemeindevertretung werden die Bedingungen bei Sitzungen künftig besser, wenn das neue Feuerwehrgerätehaus eingeweiht wird. .

Gemeindevertretung Rabenholz kann demnächst im neuen Feuerwehrgerätehaus tagen.

shz.de von
16. April 2018, 12:00 Uhr

Für die Gemeindevertretung Rabenholz naht das Ende eines Provisoriums. Sie muss bald nicht mehr in dem Kameradschaftsraum der Freiwilligen Feuerwehr ihre Sitzungen abhalten. Der Raum ist für derartige Veranstaltungen einfach zu klein. Das wurde wieder einmal in der jüngsten Sitzung des Gremiums deutlich, zu der Bürgermeister Jörg Theet-Meins neben acht Gemeindevertretern auch zwei Vertreter des Amtes und zehn Besucher in dem überfüllten Raum begrüßte. Doch Theet-Meins versprach baldige Besserung, denn in Kürze wird das neue Feuerwehrgerätehaus fertiggestellt und soll spätestens Anfang Juni offiziell eingeweiht werden. Dann steht wieder ein größerer Versammlungsrau zur Verfügung.

Weiter berichtete der Bürgermeister, dass das Amt Geltinger Bucht, die Touristikorganisation „Ostseefjord Schlei GmbH“ (OFS) und der „Touristikverein Geltinger Bucht“ sich darauf geeinigt haben, dass die OFS künftig das Marketing übernehmen wird. Damit wurde ein „Gordischer Knoten getrennt“, der jahrelang für Unruhe und Ärger gesorgt hatte.

Künftig wird die Gemeinde Rabenholz Jugenderholungsmaßnahmen stärker als bislang fördern. Die Vertretung beschloss, den Förderbetrag pro Person auf 3,50 Euro pro Tag zu erhöhen. Bedingung dabei ist, dass die Veranstaltung mindestens über zwei Tage geht und mindestens sieben Jugendliche und eine Betreuungsperson daran teilnehmen. Der Zuschuss wird für maximal 21 Tage gewährt. Gefördert werden nur Gruppen, die „kontinuierliche Jugendarbeit“ leisten.

Auch der Bau eines neuen Buswartehäuschens am Standort Dorfstraße 6 b wurde einstimmig beschlossen. Jetzt müssen nur noch Detailfragen geklärt werden. Einig waren sich die Vertreter darin, ein Metallhäuschen mit Glaswänden aufzustellen.

Mit 210 000 Euro wird sich die Gemeinde Rabel unternehmerisch an der „Windkraftanlage Priesholz Beteiligungs-GmbH und Co. KG“ beteiligen. Der Betrag soll über einen Kredit finanziert werden. Gleichzeitig wurde der Bürgermeister ermächtigt, den entsprechenden Gesellschaftervertrag unter der Bedingung zu unterzeichnen, dass die Kommunalaufsichtsbehörde das Vorhaben genehmigt.

Die Kreditaufnahme für die Beteiligung an der „WKA Priesholz Beteiligungs-GmbH“ und die Mehrkosten für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses von 60 000 Euro waren der Grund dafür, dass ein Nachtragshaushalt aufgestellt werden musste. Der neue Haushalt weist bei Erträgen von 375 800 Euro (bisher 356 700 Euro) und Aufwendungen von 368 600 Euro (bisher 351 800 Euro) ein Plus von 7200 Euro aus. Vorher lag der Überschuss bei 4900 Euro.

In der abschließenden Diskussion wurde angeregt, die Mitglieder der Ortswehr zu bitten, sich mit Eigenleistung am Neubau des Gerätehauses zu beteiligen. Darüber hinaus berichtete Theet-Meins, dass der Breitbandzweckverband derzeit nach gemeindeeignen Flächen sucht, auf denen die Verteilerkästen aufgestellt werden. Falls das nicht reicht, sollen auch Privatflächen genutzt werden.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen