Handewitt : Raiffeisenbank auf Wachstumskurs

Die Raiba-Vorstände Martin Rudolph und Ute Messenkopf mit dem Roboter Mrs. Pepper.
Die Raiba-Vorstände Martin Rudolph und Ute Messenkopf mit dem Roboter Mrs. Pepper.

Der Vorstand der Handewitter Bank präsentierte ein ein solides Betriebsergebnis mit einer stabilen Ertragslage.

shz.de von
01. August 2018, 12:15 Uhr

Handewitt | Über ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 berichtete Vorstandsmitglied Ute Messenkopf auf der Mitgliederversammlung der Raiffeisenbank eG Handewitt vor mehr als 300 Mitgliedern. Neben den schon zum Tagesgeschäft gehörenden Herausforderungen wie die kontinuierlich steigenden regulatorischen Anforderungen, dem historisch niedrigen Zinsniveau und einem erhöhten Wettbewerbsdruck, war das Jahr 2017 für die Handewitter Raiffeisenbank geprägt von zusätzlichen besonderen Anforderungen. So erfolgte aufgrund der Fusion der genossenschaftlichen Rechenzentralen die Umstellung auf ein neues Bankenanwendersystem im März 2017. In wenigen Monaten wurden alle Mitarbeiter auf dieses neue Programm geschult. In der zweiten Jahreshälfte 2017 erfolgte eine nach zwölf Jahren turnusgemäße Prüfung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Trotz dieser zusätzlichen Belastungen präsentierte der Vorstand der Raiffeisenbank Handewitt, Martin Rudolph und Ute Messenkopf, den Mitgliedern ein solides und gutes Betriebsergebnis mit einer stabilen Ertragslage. Bei einem Anstieg von 7,8 Prozent betrug die zum Jahresende 2017 ausgewiesene Bilanzsumme 283,8 Millionen Euro. Der größte Posten auf der Aktivseite, das Volumen der Kundenkredite, erhöhte sich im vergangenen Jahr um rund fünf Prozent auf 243,9 Millionen Euro. Dies sei in der Hauptsache auf die Investitionsbereitschaft im Bereich der Schaffung von Wohnraum zurückzuführen, hieß es.

Bei den Kundeneinlagen konnte die Raiffeisenbank Handewitt im vergangenen Jahr einen Anstieg von 11,2 Prozent auf rund 147,0 Millionen Euro verzeichnen. Nach wie vor sei das Anlegerverhalten auch 2017 besonders durch den Wunsch nach sicheren Anlageformen geprägt gewesen. Den Mitgliedern wird eine Dividende von vier Prozent gezahlt.

„Im Jahr 2018 jährt sich zum 200. Male der Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, eines der Gründungsväter der genossenschaftlichen Idee“, so Vorstandsmitglied Ute Messenkopf. „Und immer noch ist die genossenschaftliche Idee modern – sie steht für Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung. Aber auch für die Zukunft muss Verantwortung übernommen werden. Um zukunftsfähig zu bleiben, bedarf es der richtigen Mischung aus persönlichem und digitalem Banking.“ Zu Beginn der Veranstaltung hatte Überraschungsgast „Mrs. Pepper“, ein humanoider Roboter, die eintreffenden Mitglieder begrüßt. Der Roboter zeigte eindrucksvoll, was heute auf diesem Gebiet bereits möglich ist.

Die Aufsichtsratsmitglieder Andree Petersen und Torsten Böwadt wurden von den Mitgliedern in ihrem Amt durch Wiederwahl bestätigt. Abgerundet wurde die Mitgliederversammlung durch einen Vortrag des Comedy-Bauchredners Jörg Jará.

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