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Video: Tödlicher Unfall in Tarp : Radfahrer an Bahnübergang von Güterzug erfasst

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Nach einem tödlichen Unfall an einem Bahnübergang nahe des Bahnhofes in Tarp ist die Strecke zwischen Jübek und Flensburg gesperrt. Es ist Schienenersatzverkehr eingerichtet. shz mit einem Video

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2014 | 19:00 Uhr

Tarp | Zu einem schweren Unfall kam es am Mittwochnachmittag in Tarp. Ein Fahrradfahrer wurde am Bahnübergang in der Nähe des Tarper Bahnhofes von einem Güterzug erfasst und tödlich verletzt. Nach Zeugenaussagen hatte der noch unbekannte Mann mit seinem Fahrrad die geschlossenen Halbschranken umfahren.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Bundespolizei gegen 15 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war ein mehrere hundert Meter langer Güterzug aus Richtung Dänemark kommend in Richtung Hamburg unterwegs. Als der Zug sich dem Bahnübergang in der Wanderuper Straße näherte, schlossen sich auch die Schranken. Dennoch umfuhr ein Mann auf seinem Fahrrad nach Zeugenaussagen offenbar die geschlossenen Schranken.

Noch auf dem Bahnübergang wurde der Mann von dem Zug erfasst und mehrere Meter mitgeschleift. Eine durch den Lokführer eingeleitete Notbremsung konnte den Zug erst wesentlich später zum Stillstand bringen. Sofort wurden Rettungsdienst, Notarzt und Feuerwehr alarmiert. Die Verletzungen des Mannes waren jedoch so schwer, dass der Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte. Der Lokführer erlitt durch den Unfall einen Schock und musste abgelöst werden.

 

Die Strecke zwischen Jübek und Flensburg ist im Augenblick für den Bahnverkehr gesperrt. Die Sperrung wird noch bis in den Abend andauern. Es ist Schienenersatzverkehr eingerichtet. Durch die Sperrung fielen etliche Zugverbindungen aus.

Die Kriminalpolizei Flensburg hat die Ermittlungen zum Unglückshergang übernommen. Nach Angaben von Bundespolizeisprecher Hanspeter Schwartz liegen noch keine Informationen zur Identität des Mannes vor. „Wir haben keinerlei Dokumente bei ihm gefunden, die einen Rückschluss auf seine Identität zulassen“, so Schwartz.

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