„Quiet nights“ im Orpheus

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16. März 2015, 15:14 Uhr

Kammermusikalisch, in sich ruhend, fast intim gerieten die Auftritte von Sebastian Studnitzky, kongenial begleitet von Paul Kleber am Kontrabass und dem jungen Gitarristen Benedikt Reidenbach, am Wochenende im Orpheus. Studnitzky wechselt munter zwischen Trompete und Piano und legt an beiden Instrumenten eine bewundernswerte Virtuosität an den Tag. „Do Mar“ nennt er sein Programm – entspannte Kompositionen, die vor vier Jahren an der Küste Portugals entstanden sind. Das Trio lässt nicht nur Bilder vom Meer auferstehen, es zerlegt auch einen barocken Scarlatti, verjazzt Beethovens Mondschein-Sonate unter dem Titel „Quiet“ bis zur Unkenntlichkeit. Das Haus ist ausverkauft – das Publikum hingerissen.

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