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Bewerben : Queisser fördert Projekte für Kinder

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Pharma-Unternehmen macht sich für die Kleinsten stark und hilft dort, wo Projekte und Ideen sonst nicht umgesetzt werden könnten.

shz.de von
erstellt am 04.Dez.2013 | 08:32 Uhr



Gleich bei der Premiere zum Jahreswechsel 2012/13 stieß das neue Projekt von Queisser Pharma auf enorme Resonanz: „Wir hatten 40 Bewerbungen“, erinnert sich Holger Klattenhoff, Personalleiter des Flensburger Pharmaherstellers (Doppelherz). „Zunächst hatten wir 10 000 Euro ausgelobt, haben dann aber tatsächlich 13 000 ausgeschüttet, weil wir so viele tolle und interessante Bewerbungen hatten.“ Jetzt fördert Queisser zum zweiten Mal „Kinder unserer Region“ – die Bewerbungsfrist läuft. Diesmal geht es gleich mit 15 000 Euro los.

„Der Queisser Seniorenpreis ist ja mittlerweile in der Region bekannt“, sagt Birthe Kronenbitter, Sekretariat der Geschäftsführung. 27 mal wurden bereits besonders engagierte ältere Flensburger ausgezeichnet, zuletzt Ende Oktober. Und der Juniorenpreis feiert im kommenden Jahr seinen siebten Geburtstag – nur für Kinder gab es bis vor kurzem nichts. Und dann ist da die Geschichte mit den Gummistiefeln. „Eine Kita in der Neustadt musste immer wieder Ausflüge bei schlechtem Wetter absagen, weil viele Kinder keine Gummistiefel hatten“, berichtet Celina Timm aus dem Controlling. „Da haben wir geholfen.“ Das war der Beginn des Queisser-Engagements für Kinder der Region.

Zielgruppe sind alle Kinder bis zum Alter von 10 Jahren. Bewerben können sich alle Institutionen, die mit Kindern arbeiten: Kindertagesstätten, Grundschulen, freie Träger von Freizeit- und Betreuungseinrichtungen, Initiativen. Doch Holger Klattenhoff betont, dass sich auch Eltern- oder Stadtteil-Initiativen bewerben können, die mit oder für Kinder arbeiten. Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2014.

„Wir sind gespannt auf die Bewerbungen“, sagt das Trio aus dem Projektteam. Vor einem Jahr sei man überhäuft worden mit tollen Idee und nicht minder spannenden Bewerbungen. „Die Kinder haben kleine Klettergerüste aus Zweigen gebastelt, um uns zu zigen, was sie sich wünschen“, erinnert sich Birthe Kronenbitter. Große Gemälde und kleine Bauwagen wurden geschickt, am Ende wurden acht statt wie geplant zwei bis vier Projekte gefördert.

„Man muss aber nicht zwingend etwas basteln oder malen“, versichert Holger Klattenhoff. Auch ganz normale schriftliche Bewerbungen seien möglich. Am Ende entscheiden ohnehin die Inhalte. Eine fünfköpfige Jury von Queisser entscheidet letztlich, wer mit welchem Betrag gefördert wird.

 

 

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