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Stromberg-Film : Publikum entzückt: „Ernie“ sorgt für gute Stimmung

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Schauspieler Bjarne Mädel und Regisseur Arne Feldhusen bewarben „Stromberg – Der Film“ im Kinoplex

shz.de von
erstellt am 24.Feb.2014 | 10:07 Uhr

Weit kommen sie nicht. Bjarne Mädel und Arne Feldhusen sind gerade im UCI-Kinoplex in Süderhofenden angekommen, da bittet sie Ole Bork als Erster um ein Foto. Der Flensburger lässt sich – wie zahlreiche andere Kinobesucher auch – nicht von Mädels Erscheinungsbild irritieren: Mit Vollbart, fast schulterlangem Haar und schwarzer Wollmütze ist der Schauspieler, der in „Stromberg – Der Film“ die Figur des Berthold „Ernie“ Heisterkamp verkörpert, gegenüber seiner Rolle optisch kaum wiederzuerkennen.

Dabei reiste er am Sonnabend auf Einladung des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages mit Regisseur Feldhusen quer durch das Land, machte Werbung für den Stromberg-Film und sprach mit Kinobesuchern. Die beklagen sich nicht über Mädels Äußeres. „Ich lasse mich optisch gerade gehen“, sagt der 45-Jährige augenzwinkernd. Das stimmt nur bedingt, denn demnächst steht Mädel für die ARD-Krimireihe „Mord mit Aussicht“ vor der Kamera – und dafür braucht er einen Vollbart.

Es ist kein Zufall, dass Mädel und Feldhusen den Film im Norden bewerben: Während Mädel seine Kindheit in Reinbek verbrachte, stammt Feldhusen aus Rendsburg. Auch privat versteht sich das Duo prächtig. Mädel: „Wir sind fast wie ein altes Ehepaar und überlegen, mal privat gemeinsam zu feiern.“

In Feierlaune sind die beiden während ihrer halbstündigen Stippvisite im Flensburger Kino. Der Funke springt sofort auf die zahlreichen Besucher über. Auf die Frage, wer die Stromberg-Serie nicht kenne, melden sich rund ein Dutzend Personen. „Ihr könnt gleich nach Hause gehen“, entgegnet Mädel ihnen grinsend. Schallendes Gelächter ist die Folge.

Dass das Duo auch singen kann, beweist es mit einem Ständchen für die vier Geburtstagskinder im Publikum. Und Geschenke gibt es für das Quartett obendrauf: Jeder erhält einen „Arschlocher“ (Locher) oder einen „Drückeberger“ (Hefttacker).

Routiniert spulen Feldhusen und Mädel ihr Pensum ab. Umso bemerkenswerter, dass Feldhusen von der Flensburger Kinobesucherin Kerrin Mommsen sichtlich beeindruckt ist. Sie unterstützte die Filmproduktion mit 150 Euro. Feldhusen: „Von den meisten höre ich, dass sie zehn Euro gespendet haben.“ Insgesamt beteiligten sich Fans mit einer Million Euro an der Finanzierung des Film-Projekts.

Bereut haben Mommsen und die übrigen Spender im Saal diese Investition wohl kaum – jedenfalls, wenn die Zahl der Lacher während der anschließenden Filmvorführung als Indiz dafür gewertet werden.

 

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