Campus Flensburg : Proteine und Bier: Studierende planen Konferenz

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<p>Spaß im Labor: (v.l.) Christoph Bustorff, Mira Schiffhauer, Anna Gregorius und Alexander Mellenthin freuen sich auf ihre Konferenz.</p>

Spaß im Labor: (v.l.) Christoph Bustorff, Mira Schiffhauer, Anna Gregorius und Alexander Mellenthin freuen sich auf ihre Konferenz.

Studierende der Hochschule Flensburg laden traditionell zu einer wissenschaftlichen Tagung ein. Hier werden die neusten Projektergebnisse aus ihren Studien vorgestellt.

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05. Dezember 2018, 16:11 Uhr

Flensburg | Das Programm steht. An den Vorträgen müssen sie noch etwas feilen. Die Studenten des Masterprogramms Biotechnology and Process Engineering organisieren im zweiten Semester traditionell eine wissenschaftliche Konferenz, die am Dienstag, 11. Dezember, unter dem Titel „Scientific Conference FoBiTech“ steht. Los geht es um 10 Uhr in Raum D121 auf dem Flensburger Campus.

Die Studierenden werden auf der Konferenz die Ergebnisse aus ihren Forschungs- und Analyseprojekten vorstellen. Zwei Aufgaben: Konferenz planen und Ergebnisse vorstellen. Natürlich sei es eine Herausforderung. Aber der Lerneffekt sei immens, sagen Alexander Mellenthin und Anna Gregorius. Im Beruf müsse man schließlich auch Managementaufgaben übernehmen. „Das hier ist eine gute Vorbereitung“, so Mira Schiffhauer. Im richtigen Leben schreibe man eben nicht ständig Klausuren, ergänzt Christoph Bustorff.

In vier Gruppen beschäftigen sich die Studenten mit den Themen Hefe und Protein. „Es gibt eine neue Hefe, die zum Brauen von alkoholfreiem Bier eingesetzt wird“, erklärt Student Alexander Mellenthin. Diese Hefe wird während der Bierfermentierung normalerweise nicht geschüttelt. In einer der Gruppen untersuchen die Studierenden aber, wie sich die Aromastoffe verändern, wenn man die Hefe schüttelt. Wie sich Aromen entwickeln, wenn man dunkle Malze zur Herstellung von alkoholfreiem Bier nutzt, analysiert die Gruppe um Christoph Bustorff. „Es kommen immer neue Produkte auf den Biermarkt, auch immer mehr natürlich gehaltene Produkte“, sagt er.

In den anderen beiden Gruppen stehen Proteine im Mittelpunkt. Deren Produktion in menschlichen Zelle soll auf einen industriellen Maßstab übertragen werden. Dazu wird getestet, wie sich die Zellen im Bioreaktor optimal vermehren. Ist das Protein produziert, wird es von der Zelle ausgeschieden. Es entsteht eine Fermentationsbrühe, aus der das Protein herausgefiltert wird. Darum geht es in der Gruppe von Anna Gregorius.

Was genau die Studierenden herausgefunden haben, präsentieren sie auf ihrer Konferenz.

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