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Flensburger Tageblatt

18. Dezember 2017 | 18:08 Uhr

Preisvergeudung geht im Gewitter baden

vom

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2013 | 10:02 Uhr

Flensburg | Das gabs noch nie. Rainer Prüß, "Anchor-Man" bei der legendären "Preisvergeudung" am Ende der Rum-Regatta, musste das bei Teilnehmern wie Bohlwerks-Besuchern hoch geschätzte Schmäh-Gericht absetzen. Traditionell wird nach der Regatta unter freiem Himmel abgerechnet. Wer entgegen des Mottos "Lieber heil und Zweiter als kaputt und breiter" einen ersten Platz herausgefahren hat, bekommt mit Sicherheit einen bösen Vers und einen entlarvenden Preis. In der Regel eine kleine Gemeinheit, die dem Bord alltag eine ganz persönliche Note verleiht. Prüß war schon allerlei losgeworden - einen Kinderstaubsauger, ein geflügeltes Barbie-Pferd, ein Huhn und einen alten Hund (beide in Stoff-Ausführung). Doch kurz vor halb acht war Schluss mit lustig. Da zog eine Gewitterfront auf, deren Böenwalze das fest vertäute Feld der Boote aufzumischen drohte. Etliche Skipper mussten die Maschinen anwerfen, um ihre Schiffe auf Position zu halten. Die Preisvergeudung wurde nachher im Zelt fortgesetzt.

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