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Flensburger Tageblatt

22. Oktober 2017 | 07:33 Uhr

Jerrishoe : Präsente für eifrigen Blutspender

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Seit 1986 hat Klaus Thiesen 150 Mal seinen wertvollen Lebenssaft gespendet. Der 65-jährige Landwirt, der seit zwei Wochen in Rente ist, wurde bei seiner jüngsten Spende geehrt.

shz.de von
erstellt am 09.Jan.2014 | 07:45 Uhr

„Mir geht es nach einer Blutspende immer richtig gut, dann fühle ich mich richtig wohl“, lacht Klaus Thiesen. Dieses Gefühl konnte der 65-Jährige beim jüngsten Blutspendetermin in Jerrishoe bereits zum 150. Mal genießen. Zusätzlich wurde er mit einer Ehrenurkunde, einer Ehrennadel mit Goldkranz und der Zahl 150, einem Dankeschön-Gutschein vom DRK-Blutspendedienst Nord-Ost sowie einem Präsentkorb vom DRK-Ortsverein Jerrishoe belohnt. Anschließend genoss er das obligatorische Spenderessen und freute sich über die zahlreichen Gespräche, die sich immer wieder nach der Blutspende ergeben würden.

Klaus Thiesen ist ausgebildeter Landwirt, seit zwei Wochen ist er in Rente. Erstmals spendete er im Jahr 1968 im Alter von 20 Jahren in Wanderup – in Jerrishoe gab es damals noch keine Blutspendetermine. Danach suchte er Orte in der Umgebung auf, in denen zur Spende aufgerufen wurde, zu jener Zeit durfte maximal zweimal im Jahr Blut gespendet werden. So fuhr er nach Großjörl, Großenwiehe oder Großsolt. Seit einigen Jahren dürfen Männer sechs Mal und Frauen vier Mal im Jahr Blut spenden, mindestens 56 Tage müssen zwischen zwei Spenden liegen.

Die Anerkennungspräsente übergab Susanne Mosmann für den Blutspendedienst Nord-Ost. „Wir sind so dankbar, dass es immer wieder so eifrige Spender gibt“, erklärte sie. Für den DRK-Ortsverein Jerrishoe sprach Rosi Pruin: „Seit 1996 bieten wir hier in Jerrishoe regelmäßig unsere Spendetermine an, heute ist unser 61. Termin. Wir haben heute unter den 84 Spendenwilligen auch den 4000. Spender dabei“. Dies hat sie in ihrer genauen Buchführung entdeckt.

Zwei Spender waren zum ersten Mal dabei, drei Teilnehmer erhielten die Zehnernadel und Jan Dietrich Holm aus Tarp eine Nadel für seine 25. Blutspende.

Während es am Anfang zwei Termine pro Jahr waren, werden nun alle drei Monate im Heideleh die Tische gegen Betten getauscht und es fließt Blut statt Bier. Außerdem gibt es dann Kaffee und Kuchen und auch etwas zu Essen.

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