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Grünes Hufeisen : Pracht auf den zweiten Blick

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Endlich ausgeschildert - OB Simon Faber weiht an der Osbek den neuen innerstädtischen Wanderweg ein.

„Flensburg ist eine Stadt, die auf den ersten Blick viele Qualitäten hat – aber fast noch mehr auf den zweiten Blick.“ Die Worte von Oberbürgermeister Simon Faber bezogen sich auf das Grüne Hufeisen, das gestern in der Kleingartenkolonie 119 an der Osbek eingeweiht wurde. Selbst viele Flensburger kennen Teilabschnitte dieser Verkettung vorhandener Wege zu einem hufeisenförmigen Weg von Sonwik bis zum Ballastkai noch nicht. Das soll sich jetzt ändern.

Basierend auf einer Idee des früheren WiF-Ratsherrn Elmar Westphal, weisen seit kurzem einige Dutzend kleiner grüner Schilder auf den Wanderweg von Küste zu Küste hin. Vom Ballastkai führt er das Lautrupsbachtal hinauf bis zum Bereich Engelsby-Dorf und von dort über den Engelsbyer Weg ins Osbektal und dieses hinab bis nach Sonwik.

Für das Zerschneiden des grünen Bands hatten sich die Beteiligten einen der schönsten, aber auch unbekanntesten Plätze ausgesucht. Man traf sich am Rande der Streuobstwiese am Hang in der Kolonie 119. In dieser grünen Oase hat man wunderbare Blicke durchs steile Kerbtal der Osbek, im Hintergrund erinnert die Rückseite des KBA daran, dass man mitten in Mürwik ist.

Doch dieser Standort zeigt auch die Probleme bei der Umsetzung der von Westphal geplanten Route: Die Gartenkolonie ist im Winter geschlossen, Westphal hat eine Route am unteren Rand direkt an der Osbek angeregt. Doch die kostet Geld, das die Stadt nicht hat. Bei der Anschaffung der Schilder hat der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag geholfen, der auch eine Broschüre über wenig bekannte Wanderwege in der Stadt erstellen will, wie Christian Arbien, Mitglied der Geschäftsführung, ankündigte. Der Verschönerungsverein stellt Geld für weitere Maßnahmen zur Verfügung. Das TBZ prüfe „wohlwollend“, so Stadtplaner Christian Hagge, eine grüne Verbindung vom Engelsbyer Weg zur Osterallee herzurichten. Und auch aus Fabers Sicht „kann und sollte man jetzt weitere Schritte gehen“. Denn Elmar Westphal beklagte gestern erneut, dass „außer dem Aufstellen der Schilder bisher nichts passiert ist“.

 

 

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