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Positive Bilanz bei letzter Sitzung des Schulausschusses Kieholm

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erstellt am 21.Mai.2013 | 03:59 Uhr

HASSELBERG | Für den Schul- und Kindergartenausschuss der Schule Kieholm war es die letzte Sitzung überhaupt. Er wird, wie die beiden anderen Schulausschüsse im Amt Geltinger Bucht, nach der Kommunalwahl Ende des Monats nicht wieder aufleben, sondern durch einen einzigen amtsweiten ersetzt. Darauf wies Vorsitzender Hans-Heinrich Franke zu Beginn der Sitzung in der Schule ausdrücklich hin.

Beim Schulentwicklungsplan sah Franke derweil keinen Handlungsbedarf. Alle vier Schulen im Amtsbereich hätten mehr als 80 Schüler, die mittelfristige Entwicklung bleibe allerdings abzuwarten. Die aus der Vergangenheit herrührende unterschiedliche Finanzierung werde vereinheitlicht. Ab diesem Jahr zahlen alle Gemeinden des Amtes für die Schulen je 50 Prozent der Kosten nach Finanzkraft und gemäß Schülerzahl. In den Folgejahren gebe es jeweils eine zehnprozentige Verschiebung, so dass ab 2018 die Finanzkraft der alleinige Maßstab sei. Der Ausschuss beschloss dann, die vorhandenen Rücklagen im Verhältnis der Umlagegrundlage zurückzuzahlen. Für Kieholm sind dies 127 165 Euro, die zwischen den drei beteiligten Gemeinden Hasselberg, Maasholm und Rabel aufgeteilt werden.

Der amtierende Schulleiter Jörg Koschnitzke teilte im Anschluss mit, dass die Schülerzahl im kommenden Schuljahr bei konstant 85 bleibe. Mit den Kommunen, den Eltern und dem unmittelbar benachbarten Kindergarten gebe es ein konstruktives Miteinander. Dieser Feststellung schloss sich dessen Leiterin Britta Greve vorbehaltslos an. Mit 63 Kindern sei die Kapazität ihrer Einrichtung voll ausgeschöpft, es gebe bereits eine Warteliste. Die Tendenz gehe zu mehr Betreuungsbedarf für Kinder unter drei Jahren.

Bei einer Begehung überzeugten sich die Ausschussmitglieder schließlich davon, dass sich die Schule in einem guten baulichen Zustand befindet und ordentlich ausgestattet ist. Die Heizung wurde auf Biowärme vom nahe gelegenen Blockheizkraftwerk umgestellt. Auch das Lehrerwohnhaus ist mittlerweile daran angeschlossen. Dafür und für 23 neue Thermostatventile wurden nachträglich 8000 Euro bewilligt. Auch in der Schule werden noch alte Ventile ausgetauscht und ebenso ein Heizkörper in der ersten Klasse. Ein Zaun am Außenbereich soll in Eigenleistung durch den Gemeindearbeiter erneuert werden.Schließlich wurde beschlossen, dass es in den Schulferien keine Fremdnutzung der Sanitäranlagen der Sporthalle geben wird.

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