Zwischen Schafflund und Unhaften : Polizisten stoppen erfinderischen Opel-Fahrer

Ein Opel-Fahrer brachte kriminelle Energie auf, um sein Auto kostengünstig zu fahren. Ihn erwarten mehrere Strafverfahren.

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04. März 2016, 12:01 Uhr

Flensburg | Der ältere Opel Calibra fiel den Polizisten auf, weil er ungewöhnlich laut war. Auf der Bundesstraße 199 von Unaften in Richtung Schafflund winkten sie den Fahrer am Donnerstagabend aus dem Verkehr. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest: An dem Auto war eigentlich alles manipuliert.

Nach dem Anhalte-Gebot der Polizeistreife stieg der Fahrer sofort aus seinem Wagen und zeigte sich außerordentlich mitteilungsbedürftig. Er erklärte den Beamten, dass „sie ihn jetzt wohl haben würden“. Das Misstrauen der Polizisten wurde größer.

Ihrer Aufforderung, die Fahrzeugpapiere vorzuzeigen, konnte der Opel-Fahrer nicht nachkommen. Stattdessen musste er gestehen, dass die Kennzeichen von seinem noch älteren Audi stammen würden, der mittlerweile stillgelegt sei. Doch nicht nur die Kennzeichen waren falsch.

Auch der Zulassungsstempel - er war selbstgebastelt. Damit aber noch nicht genug. Zusätzlich erwies sich die TÜV-Prüfplakette als gestohlen. Die hatte der 40-Jährige wohl vom Kennzeichen eines fremden Fahrzeuges entfernt und auf seines geklebt.

Auf den Übeltäter warten nun mehrere Strafverfahren: Wegen Urkundenfälschung, Diebstahl sowie Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

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