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Warenkreditbetrüge : Polizei stellt Betrüger-Familie aus Flensburg

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Die Männer sollen Waren im Wert von 200.000 Euro unter Angabe falscher Konten von einem Möbelhaus erworben haben.

Flensburg | Nach monatelangen Ermittlungen hat die Polizei einer Betrügerfamilie aus Flensburg das Handwerk gelegt. Bei neun Wohnungsdurchsuchungen wurden am Dienstag vier Tatverdächtige vorläufig festgenommen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Demnach sind die vier Männer miteinander verwandt.

Die 21, 25, 32 und 41 Jahre alten Männer sollen Waren im Wert von 200.000 Euro unter Angabe falscher Konten von einem Möbelhaus erworben haben. Nach Polizeiangaben verteilten sie die Waren anschließend in ihrem Familienkreis oder verkauften sie weiter.

Die Bankkonten sollen die Tatverdächtigen mithilfe von unbeteiligten Menschen aus Osteuropa eröffnet haben. Demnach hatten sie diese mit falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt, ihre Personalien gesammelt und auf Grundlage dieser Daten mehrere Konten eröffnet. Mit diesen ungedeckten Konten sollen sie dann die Waren erworben haben.

Die verdächtige Großfamilie stammt ebenfalls aus Osteuropa, lebt nach Polizeiangaben aber bereits seit 20 Jahren in Flensburg. Die weiteren Ermittlungen dauern an, die vier Männer sind in Untersuchungshaft.

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erstellt am 01.Jun.2017 | 08:46 Uhr

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