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Auflagen vs. Unternehmertumn : Politiker-Besuch: Bürokratie hemmt Reisetouristik

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Neubauer-Chef Oliver Gröpper beklagt irrwitzige Auflagen vor Busreisen und Risiken der Veranstalterhaftung

shz.de von
erstellt am 16.Feb.2017 | 12:25 Uhr

Nicht nur die aktuelle Sicherheitslage in einigen europäischen Metropolen und Ländern in Südosteuropa macht den Veranstaltern in der Reisetouristik schwer zu schaffen. Auch immer neue gesetzliche Auflagen wie z.B. das Arbeitnehmerentsendegesetz oder die Veranstalterhaftung führen in der Branche zu Unverständnis und erheblichem administrativen Aufwand. Diese Botschaft an den Gesetzgeber erhielten die Bundestagsabgeordnete Sabine Sütterlin-Waack und die Landtagsabgeordnete Petra Nicolaisen (beide CDU) bei ihrem Besuch des Reiseunternehmens Neubauer Touristik von Geschäftsführer Oliver Gröpper.

„Es kann nicht sein, dass wir für eine Busreise durch Österreich nach Italien zwölf Wochen vor Beginn der Tour in einem umfangreichen Meldeverfahren detailliert angeben müssen, wann welcher Fahrer mit welchem Bus durch die Alpenrepublik fahren wird“, klagt der junge Unternehmer. Nun hofft die Touristikbranche auf eine politische Lösung. Die CDU-Bundestagsabgeordnete sagte Gröpper ihre Unterstützung zu.

Dies gelte auch für die Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie in deutsches Recht. Hier gilt es insbesondere für kleinere Reisebüros und –unternehmen zu vermeiden, dass sie beim Vertrieb von mehreren Reiseleistungen in die Veranstalterhaftung geraten. Hier, so Sütterlin-Waack, sei man bereits auf einem guten Wege das geplante Gesetz zu entschärfen.

Neubauer Touristik vereint mit Vagabund, Globetrotter Reisen, Ski Tours und Neubauer vier Marken unter einem Dach, beschäftigt ca. 100 Mitarbeiter, betreibt im Reisezentrum „Peelwatt“ ein eigenes Reisebüro und verfügt über 29 Reise- und zwölf Linienbusse.

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