Mittelangeln : Plattdeutsch lebt

Die Teilnehmer des Landesentscheids: von links nach rechts stehend: Grete Maaßen, Mika Schmidt, Rilex Finn Dronia, Alisha Kohlmeier und Jule Wehrlein.
Die Teilnehmer des Landesentscheids: von links nach rechts stehend: Grete Maaßen, Mika Schmidt, Rilex Finn Dronia, Alisha Kohlmeier und Jule Wehrlein.

Lena Rahmig von der Zentralschule Harrislee belegt beim Landschaftsentscheid in der Satruper Bücherei den ersten Platz.

Avatar_shz von
22. März 2018, 13:00 Uhr

Allen Unkenrufen zum Trotz, die plattdeutsche Sprache lebt. Das hat sich auch in diesem Jahr in den allgemeinbildenden Schulen Schleswig-Holsteins gezeigt. Als Schulsiegerinnen und -sieger in ihrer jeweiligen Altersgruppe konnten sich in den zurückliegenden Wochen Mädchen und Jungen der 3. bis 4. Klassen, der 5. bis 7. Klassen und der 8. bis 10. Klassen für den Landschaftsentscheid des Plattdeutschen Vorlesewettbewerbs „Schölers leest Platt“ qualifizieren.

„Schölers leest Platt“ wird alle zwei Jahre mit großem Erfolg vom Schleswig-Holsteinischen Heimatbund (SHHB) – mit den Sparkassen, der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein und der Büchereizentrale Schleswig-Holstein – unter der Schirmherrschaft des Bildungsministeriums veranstaltet. Tausende von Schülern gewinnen damit Einblicke in die niederdeutsche Sprache, die zur Kultur unseres Landes dazu gehört.

Den Landesentscheid der 3./4. Klassen richtete die Bücherei Satrup aus. Es traten also die Schulsieger dieser Altersgruppe gegeneinander an, die aus dem umliegenden Kreisgebiet dafür angereist waren. Insgesamt sechs Schülerinnen und Schüler aus der Region lasen mit Freude, aber auch Lampenfieber einen selbst gewählten Text aus dem eigens für ihre Altersgruppe konzipierten Heft des Heimatbunds. Der Jury stellten sich Grete Maaßen von der Grundschule Oeversee, Mika Schmidt von der Schule im Autal Sieverstedt, Rilex Finn Dronia von der Grundschule Wanderup, Alisha Kohlmeier von der Auenwaldschule Böklund und Jule Wehrlein von der GS Husby. Die fünfköpfige Jury musste Lesefertigkeit, Ausdruck und Aussprache beurteilen. Zum ersten Mal konnten dafür die neuen Räumlichkeiten der Bücherei im Bildungsforum i-Punkt genutzt werden, in denen sich alle sehr wohl fühlten.

Bei der Preisverleihung betonte Jurymitglied Matthias Carstensen von der Nospa, dass die Entscheidung für die drei ersten Plätze diesmal besonders schwierig war, denn alle Vorleser hatten ihre Texte lebendig und sprachgewandt vorgetragen – so dass alle ganz eng beieinander lagen. Der erste Preis ging an Lena Rahmig von der Zentralschule Harrislee, sie darf damit in der nächsten Runde – dem Regionalentscheid – teilnehmen. Den zweiten Platz belegte Grete Maaßen von der Grundschule Oeversee und den dritten Alisha Kohlmeier von der Auenwaldschule Böklund.


zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen