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Musikszene Flensburg : Plattbeats: Flensburger Trio will zum Hamburger Finale

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Marten Threepwood & das Leben nehmen an einem ganz besonderen Songcontest teil

shz.de von
erstellt am 15.Nov.2017 | 09:13 Uhr

Eigentlich singen Marten, Mirko und Aaron auf Hochdeutsch. Trotzdem nehmen sie am ersten plattdeutschen Songcontest „Plattbeats“ für Hamburg und Schleswig-Holstein teil. „An’t Water“ heißt ihr Song, den sie live am 9. Dezember im Volksbad präsentieren werden. Und dann hoffen sie, möglichst viele Stimmen zu bekommen, damit sie im kommenden Jahr beim Finale in Hamburg dabei sein können.

„Marten Threepwood & das Leben“ heißt das Trio. Ihr Probenraum ist nur ein paar Meter von ihren Studentenbuden im Haus am Munketoft entfernt. Eine große Anlage brauchen sie nicht: Zwei Gitarren und ein Cajon reichen, das Trio spielt praktisch dauerhaft „unplugged“.

Ein Freund war in den Medien über den neuen Wettbewerb gestolpert und hatte Marten und Mirko, die als Duo seit gut zwei Jahren zusammen Musik machen, angesprochen. Warum nicht, dachten sie sich, kramten in ihrem Repertoire und fanden den Song „Ans Wasser“. Das sei „eine schöne ruhige Nummer, die von einer Fahrt ans Meer an einem heißen Sommertag handelt“, sagt Marten, der natürlich nicht Threepwood heißt, sondern Jensen. Zu seinem Künstlernamen schmunzelt er nur vielsagend. Bei der „Übersetzung“ des hochdeutschen Textes half Gesa Retzlaff, die man in Flensburg als Schauspielerin der Niederdeutschen Bühne kennt.

„Unsere Texte sind mal traurig, mal fröhlich, immer lebensbejahend“, sagt Marten Jensen. „Das ist Flensburger Musik mit Herz.“ Mirko und Marten studieren beide an der Europa-Universität auf Grundschul-Lehramt, Aaron macht eine Ausbildung zum sozialpädagogischen Assistenten an der Hannah-Arendt-Schule. Live ist das Trio am Freitag am Holm zu hören (Beste Stuuv). Auftritte hatten sie bereits auf dem Südermarkt (Rock against Racism), beim Women’s March und beim Rainbow Walk, aber auch beim Jule-Rock im Volksbad und in der Flens-Arena bei der Erstsemesterbegrüßung. Gern mögen sie auch das Format „Wohnzimmerkonzert“.

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