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Stadtteile in Flensburg : Pläne für den Park Twedter Mark

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Stadtteilserie Teil fünf: Die Aktiven des Stadtteilforums wollen ihren Bekanntheitsgrad erhöhen und die Mürwiker besser in die Planung einbinden.

Seit zwei Jahren ist in Flensburg geregelt, wie und wann die Stadtteilforen als politische Vertretungen der Quartiere eingebunden werden müssen. Seit diesem Jahr nun engagiert sich in jedem Stadtteil mindestens ein Forum. Grund genug für das Tageblatt, zum Jahresende Bilanz zu ziehen und zu fragen, wo im Stadtteil der Schuh drückt. Ergänzt wird der Stadtteil-Überblick durch Daten des gerade vorgelegten Sozialatlas 2016. Zu beachten ist, dass die Gebiete, um die sich verschiedene Foren kümmern, nicht immer mit den Verwaltungsgrenzen der Stadtteile übereinstimmen. Heute: Flensburgs mit Abstand größter Stadtteil Mürwik und das Forum Mürwik.

 

Was ist das Besondere an Ihrem Stadtteil/Viertel, das ihn/es von allen anderen unterscheidet?

Die Vielfalt der alternden Menschen und die starke Verdichtung der Freiflächen durch Bebauung.

 

Auf welchem Gebiet hat sich im Stadtteil/Viertel 2016 etwas bewegt?

Erfahrungsberichte über flüchtende Menschen wurden zusätzlich zum Forumstreffen auch beim Zeitungsfrühstück vorgetragen, um eine Verständniskultur zu entwickeln. Bauvorhaben wurden kritisch kommentiert und zum Teil Veränderungen angeregt.

 

Was ist dagegen das größte Thema, das 2016 im Stadtteil liegengeblieben ist?

Das Forum Mürwik mit seinem Anliegen, die Diskussion unter den Bürgern zu fördern, hatte einen begrenzten Bekanntheitsgrad.

 

Wie soll es mit diesem Thema weitergehen und wie könnte es vorankommen?

Durch die Unterstützung der jüngeren Generation wird geplant, die Öffentlichkeit der Bürger im Stadtteil durch eine Homepage zeitnah zu informieren. Das Forum ist bemüht, Bürger des Stadtteils stärker in die Meinungsbildung einzubinden.

 

Welches weitere Thema wollen Sie 2017 anpacken?

Wir haben uns die Beobachtung und Diskussion über die geplanten Bauvorhaben im Stadtteil vorgenommen, und wir wollen Möglichkeiten erkunden, um das Landschaftsschutzgebiet „Twedter Mark“ zu gestalten. In der Verkehrsplanung wird es um die Erfahrung mit den neuen Radwegen und der neuen Ein-/Ausfahrt an der Fördestraße zum Einkaufszentrum Aldi/Edeka gehen und um Erfahrungen über die Fahrzeugdichte der Straße Friedheim aufgrund der Bebauung des Einkaufzentrums.

Die Pflege öffentlicher Anlagen ist ein weiterer Punkt, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Es fehlt eine WC-Anlage (vornehmlich für Behinderte) und eine Uhr. Die bestehende ist seit 18 Monaten im Ruhezustand durch Kompetenzprobleme Sparkasse – Stadt. Außerdem wollen wir den Zustand des Landschaftschutzgebietes „Twedter Mark“ verbessern.

Was wünscht sich Ihr Stadtteilforum von der künftigen Oberbürgermeisterin?

Unterstützung der Kommunikationskultur zwischen Bürgern, Verwaltung und Politik.

Was wünscht sich Ihr Stadtteilforum von der Flensburger Politik?

Die Widersprüche zwischen Stadtplanung und deren Umsetzung zu verändern sowie die Bürger bei Planung und Entscheidung zeitig mitzunehmen.

Welches Thema in Ihrem Stadtteil hätte mehr Aufmerksamkeit verdient?

Unterstützung der alternden Menschen bei der Alltagsbewältigung, zum Beispiel durch Hinweisschilder, Zebrastreifen und ähnliches.

 

Montag: Westliche Höhe

 

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erstellt am 31.Dez.2016 | 07:00 Uhr

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