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Stadtschülerrat : Pfand gehört daneben: Aktion gegen Stochern im Müll

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Stadtschülerrat geht mit drei Projekten an die Öffentlichkeit. Ende Januar erscheint die erste Stadtschülerzeitung.

Mit drei konkreten Projekten macht der Stadtschülerrat von sich reden. Das noch junge Gremium vertritt die Interessen der Schüler sämtlicher weiterführender Schulen der Stadt bei den Entscheidungen der Ratsversammlung. Alle Schulen sind im Stadtschülerrat vertreten.

„Pfand gehört daneben“ heißt eine Aktion, mit der die Schüler gegen ein immer mehr um sich greifendes Phänomen in Städten vorgehen wollen: dem Fischen in Müllbehältern nach Pfandflaschen. Damit bessern Bedürftige ihre kargen Einnahmen auf, laufen jedoch Gefahr, sich zu verletzen, zum Beispiel an Scherben. „Außerdem ist es unwürdig“, findet Cecile Heinrich, 19, von der AVS. Sie treibt dieses Projekt voran. An mehreren Stellen in der Innenstadt sollen leere Flaschenkästen fest installiert werden, in die man seine ausgetrunkenen Pfandflaschen legen kann. Hier können die Flaschensammler sie dann einfach entnehmen. „Wir haben die Aktion von Hamburg-St. Pauli übernommen“, sagt Cecile Heinrich. Vergleichbare Projekte gibt es auch in Berlin und Köln, aber auch in Bamberg. Die Aktion werde mit dem TBZ abgestimmt, das letzte Okay stehe noch aus.

Ende Januar soll die erste Ausgabe der Stadtschülerzeitung erscheinen, berichtet Maurice Christiansen, 19, Fördegymnasium. Sie hat ungefähr 50 Seiten, wird an über 7000 Schüler verteilt und hat vorerst noch keinen Namen. Als kontroverses Thema steht Abtreibung im Mittelpunkt, aber es geht auch um die Große Koalition, um einen Schüleraufenthalt in Neuseeland und die Berufswahl nach der Schule. In einem Wettbewerb soll der Name der Zeitung gefunden werden.

Drittes Projekt ist ein Schüler-Poetry-Slam, der Mitte Februar stattfinden soll. Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben.

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erstellt am 25.Jan.2014 | 16:00 Uhr

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