Schafflund : "Oma Frieda" riss die Zuschauer von ihren Plätzen

Jutta Lindner als 'Bühnengroßmutter' Foto: DS
Jutta Lindner als "Bühnengroßmutter" Foto: DS

Jutta Lindner zeigte ihr Comedy-Programm "Turne bis zur Urne".

shz.de von
12. April 2013, 07:29 Uhr

Schafflund | Bekannt geworden ist "Oma Frieda", die im wahren Leben Jutta Lindner heißt, mit ihrem Pflege-Klinik-Kabarett und Auftritten als "Krankenschwester Lackmeier". Sie schreibt ihr Programm selbst, verwendet darin ihre Erlebnisse als echte Krankenschwester.

Inzwischen arbeitet Lindner, die aus Saarbrücken stammt, nicht mehr im Krankenhaus, sondern tourt in ganz Deutschland von Ort zu Ort, um die Menschen zum Lachen zu bringen. Derzeit ist sie als "Bühnengroßmutter" auch im hohen Norden unterwegs. Als "Oma Frieda" präsentierte sie im "Utspann" in Schafflund ihr Comedy-Programm "Turne bis zur Urne", Untertitel : "Älter werden und jung bleiben - krea(k)tiv und fit bis ins hohe Alter". In den vergangenen drei Jahren hat sie es bereits 350 Mal aufgeführt.

"Schaukelstuhl war gestern - heute sind Senioren super-aktiv und multi-tasking-fähig", das stellte "Oma Frieda" vor den rund 70 Besuchern schnell klar. Diese hielt sie vor allem mit ihrer vorzüglichen Situationskomik und ihrem saarländischen Dialekt von der ersten Minute an in Atem, erntete viel Beifall - nicht nur für ihre aus den Hochburgen des Karnevals entliehene Büttenrede, bei der das Publikum mal eben zum Orchester für den "Narhalla-Marsch" wurde. Lindner bezieht ihre Zuschauer ins Programm mit ein, gibt ihnen dabei wahllos fiktive Vornamen.

Ihr Kabarett ist vor allem für Menschen, die Senioren kennen, oder für Pflegekräfte, die mit Senioren arbeiten, interessant - wie sich in Schafflund zeigte aber auch für alle anderen.

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