Flensburger Bürgermeister-Wette : „Ohne Auto zur Schule“

Bürgermeister und Klimapakt-Vorsitzender Henning Brüggemann (4.v.l., hinten) nimmt die Herausforderung der Schüler im Rahmen der Aktion „Ohne Auto zur Schule“ an.
Bürgermeister und Klimapakt-Vorsitzender Henning Brüggemann (4.v.l., hinten) nimmt die Herausforderung der Schüler im Rahmen der Aktion „Ohne Auto zur Schule“ an.

Ziel der Kinder ist es, einen Monat lang - vom 2. Mai bis 31. Mai - ohne Auto zur Schule zu kommen.

shz.de von
03. Mai 2017, 06:43 Uhr

Zum Auftakt der Aktion „Ohne Auto zur Schule“ trafen sich der Bürgermeister der Stadt Flensburg und Klimapakt-Vorsitzende Henning Brüggemann sowie Projektakteure in der Grundschule Adelby. Im Zuge einer „Bürgermeisterwette“ treten die teilnehmenden Projektschulen von „Klasse Klima in Flensburger Schulen und Kitas“ gemeinsam gegen Henning Brüggemann an, um in der Stadt Flensburg ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.

Ziel der Kinder ist es, einen Monat lang (vom 2. Mai bis 31. Mai) ohne Auto zur Schule zu kommen, um eine Strecke entsprechend der Entfernung vom Nord- bis zum Südpol gemeinsam zurückzulegen. Die Kinder können zu Fuß, mit dem Fahrrad, Roller oder Bus zur Schule kommen.

Die umweltfreundlich zurückgelegte Strecke wird von den Kindern dokumentiert, um gemeinsam gegen den Bürgermeister zu gewinnen. Sollten die Kinder dieses Ziel erreichen, wird Herr Brüggemann sich den Kindern in einer Fragestunde in der Bürgerhalle stellen sowie an einem Tag mit seinem Fahrrad zu allen teilnehmenden Schulen fahren und einen Überraschungspreis überreichen.

Zusätzlich wird eine „Bürgermeister-Schulstunde“ unter den besten Schulen verlost, wobei die Kinder selbst über den Inhalt abstimmen dürfen.

„Die Aktion ist ein tolles Projekt von Kindern, Eltern, der Schule, der Verkehrswacht und dem Klimapakt, weil damit auch auf die gefährlichen Verkehrssituationen vor den Schulen vor Unterrichtsbeginn aufmerksam gemacht wird. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bus gibt es bessere, sicherere und klimafreundliche Möglichkeiten zur Schule zu kommen, die zudem auch noch der Verkehrserziehung dienen“, so Bürgermeister Brüggemann.

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