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Gemeinsames Projekt : Oberstufe für die Comenius-Schule

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Stadt plant Kooperation mit der Eckener-Schule zum Themenschwerpunkt Elektromobilität

shz.de von
erstellt am 23.Dez.2013 | 07:15 Uhr

Die Eckener-Schule bekommt nach der Zentralschule Harrislee einen zweiten Partner im allgemein bildenden Schulwesen: Ab dem Schuljahr 2015/2016 soll die frühere Gewerbliche Berufliche Schule an der Comenius-Schule am Drosselweg eine Berufsfachschule III im Bereich Elektromobilität betreiben. Damit könnten Absolventen der Gemeinschaftsschule nach dem mittleren Bildungsabschluss in zwei weiteren Jahren die Fachhochschulreife im technischen Bereich erlangen. Nach dem Bildungsausschuss beschloss jetzt auch der Hauptausschuss der Ratsversammlung, diese Kooperation auf den Weg zu bringen.

Die Comenius-Schule hat in den letzten Jahren einen ziemlich deutlichen Rückgang an Neuanmeldungen gehabt. Die frühere Hebbelschule fusionierte vor einigen Jahren mit der Petrischule zu Flensburgs erster Gemeinschaftsschule; in den letzten Jahren wurde die Schule mit hohem finanziellen Aufwand saniert, erneuert und erweitert. Trotzdem gelang es nicht, die Anmeldezahlen auf einem akzeptablen Niveau zu stabilisieren. Einer der Gründe hierfür könnte die räumliche Nähe zur Zentralschule Harrislee sein, die in Zeiten der freien Schulwahl auch Schüler aus Flensburg aufnimmt.

Um die Comenius-Schule attraktiver zu machen, kamen die Flensburger Bildungspolitiker auf die Idee, das Angebot um eine Oberstufe zu erweitern. Während bei der Kooperation der Eckener-Schule mit der Zentralschule Harrislee das Abitur angestrebt wird, geht es hier in einem zweijährigen Bildungsgang um eine Berufsfachschule 3. Einzelheiten zu den Inhalten liegen allerdings noch nicht vor. Das Angebot soll einzügig sein; formal handelt es sich um eine Nebenstelle des Regionalen Berufsbildungszentrums (RBZ) Eckener-Schule, die Teilnehmer sind Schüler des RBZ. Der Unterricht findet in Räumen der Comenius-Schule statt, kann aber auch zeitweilig zur Eckener-Schule an die Friesische Lücke verlagert werden, etwa um dort Fachwerkstätten zu nutzen.

Damit das Angebot auch umgesetzt wird, sind 20 Anmeldungen erforderlich. Die Obergrenze liegt bei 28.

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