zur Navigation springen

Flensburg : OB-Wahl 2016: Kay Richert ist dabei

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Auch die FDP schickt in Flensburg einen Oberbürgermeister-Kandidaten ins Rennen: Kay Richert will es erneut versuchen.

Die Wahl-Kampagne zur Oberbürgermeisterwahl am 5. Juni nimmt immer mehr Fahrt auf. Seit gestern kämpfen vier Bewerber um das höchste Flensburger Verwaltungsamt: Kay Richert, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Flensburger Rat, hat ebenfalls seinen Hut in den Ring geworfen.

Amtsinhaber Simon Faber (SSW), die von CDU, SPD und Grünen unterstützte SPD-Landtagsabgeordnete Simone Lange und der parteilose Kandidat Jens Drews bekommen Konkurrenz. Richert war schon 2010 angetreten, um den scheidenden Oberbürgermeister Klaus Tscheuschner abzulösen und hatte sich mit 2671 Stimmen und Platz 4 von neun Bewerbern überraschend gut geschlagen. Richert möchte die konservativ-liberale Option abbilden, die von der CDU offenbar nicht gewollt gewesen sei. „Wir hatten frühzeitig sondiert, ob die CDU nicht mit der FDP eine Allianz für einen bürgerlichen Kandidaten bilden könnte. Leider vergeblich.“

Der 42-jährige Objektmanager des Bundeswehrdienstleistungszentrums Husum bezieht seine Motivation in erster Linie aus der Nominierung von Simone Lange, die er dem linken Flügel der SPD zurechnet. Neben dem befürchteten Linksruck durch die gemeinsame Kandidatin macht ihm der „monolithische Block“ der drei unterstützenden Fraktionen Sorgen, der dann mit satter Mehrheit in Flensburg „durchregieren“ könne.

Richert schielt – ganz klar – auf die Unzufriedenen bei den Christdemokraten. In der Partei gab und gibt es eine starke Fraktion, die den überfraktionellen Schulterschluss für die SPD-Frau missbilligt. Er will sich als Alternative für die konservative Wählerschaft empfehlen.

zur Startseite

von
erstellt am 19.Feb.2016 | 08:09 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen