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Kooperation über die Grenze : Nydamschule trifft Ostseeschule: Deutsch-dänisches Projekt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

In diesem Jahr soll mit einer gemeinsamen Tanz-Theater-Musikwoche ein neuer Impuls gegeben werden.

shz.de von
erstellt am 13.Feb.2017 | 15:30 Uhr

Vor fünf Jahren begann mit einem ersten gemeinsamen Theaterprojekt in Flensburg die Partnerschaft zwischen der Ostseeschule Flensburg und der Nydamskole Sonderburg. Im Laufe der folgenden Jahre gestalteten beide Schulen gemeinsam viele grenzüberschreitende Projekte und Aktionen, besuchten einander, ermöglichten gegenseitig den Aufenthalt in Gastfamilien und vertieften sehr vielfältig den Kontakt und die Zusammenarbeit.

„Immer stand und steht dabei das Gemeinsame und Bereichernde der Region, das Verständnis und die Neugier aufeinander im Vordergrund“, so Ulli Dehn, Leiter der Flensburger Ostseeschule. „Sprachliche Hemmschwellen werden überwunden und Englisch als die uns verbindende Sprache miteinander entdeckt und geübt.“

In diesem Jahr sollte mit einer gemeinsamen Tanz-Theater-Musikwoche ein neuer Impuls gegeben werden, der sich über eine ganze Woche erstreckte und die Schüler Kommunikation und Sprache in verschiedenster Form gemeinsam erleben ließ. In drei gemischten Gruppen, mit Schülern aus Sonderborg und Flensburg, erarbeiteten schülerinnen und Schüler gemeinsam im künstlerisch-kreativen Bereich unter Anleitung professioneller Künstler ein beeindruckendes Bühnenprogramm. Englisch war dabei die Arbeitssprache vor Ort und auch Deutsch und Dänisch wurde überall fleißig gesprochen und geübt. Im Mittelpunkt standen dabei Theater, Musik und Tanz als Formen von Ausdruck, Dialog und Kommunikation.

Die dänischen Schüler wohnten in dieser Zeit bei Gastfamilien der Ostseeschule und erlebten mit den Flensburgern Schülern eine bunte und fröhliche Zeit, die mit einer beeindruckenden Aufführung in der bis auf den letzten Platz gefüllten Theaterschule Flensburg zunächst ein Ende fand.

„Wir hoffen und wünschen, damit eine neue Tradition für beide Schulen ins Leben gerufen zu haben und auch Impulse für andere Schulen auf beiden Seiten der Grenze geben zu können“, so Dehn. Das Projekt wurde gefördert durch das EU-Interreg-Programm über das Regionskontor Sönderjylland-Schleswig.



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