Nur noch 17 freie Grundstücke

Am südöstlichen Stadtrand, zwischen Osttangente, Bahnlinie und Ringstraße, liegt Flensburgs jüngstes Neubaugebiet Hochfeld. Die Straßen wurden nach bedeutenden Flensburgerinnen wie Emmi Leisner, Emmy Ball-Hennings oder Beate Rotermund benannt. Bewohner und Besucher erreichen das Gebiet seit kurzem direkt von der Osttangente aus über die neue Hochfelder Landstraße (K8), während die Ringstraße nach Süden wieder geschlossen wurde
Am südöstlichen Stadtrand, zwischen Osttangente, Bahnlinie und Ringstraße, liegt Flensburgs jüngstes Neubaugebiet Hochfeld. Die Straßen wurden nach bedeutenden Flensburgerinnen wie Emmi Leisner, Emmy Ball-Hennings oder Beate Rotermund benannt. Bewohner und Besucher erreichen das Gebiet seit kurzem direkt von der Osttangente aus über die neue Hochfelder Landstraße (K8), während die Ringstraße nach Süden wieder geschlossen wurde

shz.de von
27. August 2010, 06:28 Uhr

Flensburg | Es weht eine steife Brise über das Hochfeld, und im Hintergrund brummt die rote Regionalbahn vorbei. Nicht nur jenseits der äußeren Häuserreihe leuchtet das Grün; auch mittendrin ist Platz für Pflanzen, zum Beispiel rund um die Regenrückhaltebecken. Das ganze Wohngebiet ist durchzogen von Rad- und Fußwegen und befahrbaren Querverbindungen.

Mit hohem Tempo füllte sich Flensburgs jüngstes Neubaugebiet im Südosten der Stadt, unmittelbar neben der Osttangente und südlich der Bahnlinie nach Kiel. Von insgesamt 186 Baugrundstücken sind bereits 119 verkauft und weitere 50 reserviert. Damit bleiben nur noch 17 freie Grundstücke. In diesem Jahr wird der vierte und letzte Bauabschnitt mit 45 Grundstücken erschlossen. Die liegen zwischen der Hochfelder Landstraße (K8) und der Emmy-Ball-Hennings-Straße, die in einem weiten Bogen das ganze Areal durchzieht. Die Grundstücke sind im Durchschnitt groß bemessen, nur zwei sind kleiner als 500, die meisten zwischen 600 und 700 Quadratmeter groß. Die Grundstückspreise liegen zwischen 65 und 80 Euro pro Quadratmeter.

Erst vor knapp vier Wochen ist Susanne Hoffmann mit Ehemann, Sohn und Golden Retriever Amy in die Beate-Rotermund-Straße gezogen. Hier hat sie ihre Familie ganz in der Nähe, denn mit ihrer Schwester teilt sie sich ein Doppelhaus, und ihre erwachsene Tochter wohnt nur ein paar Häuser weiter. Im Vergleich zu ihrer früheren Wohnung an der Bismarckstraße ist Susanne Hoffmanns neues Wohnquartier deutlich ruhiger und naturnäher, dafür kann sie jetzt nicht mal eben zu Fuß zum Südermarkt gehen. "Wir fühlen uns aber schon sehr wohl hier", sagt sie und freut sich über guten Kontakt zu den Nachbarn: "Erst kürzlich waren wir zum Richtfest eingeladen."

Auf dem neuen Spielplatz mit dem großen Schiff klettern und turnen die Kinder, irgendwo zwitschern Wellensittiche, in manchen Häusern wird gesägt, gebohrt, geschliffen. Die ersten Bewohner haben ihre Gärten schon komplett fertig, andere sind auf eine Baustelle gezogen.

Ganz im Osten macht das Hochfeld seinem Namen alle Ehre; hier liegt der höchste Punkt des gesamten Viertels. Den kann man aber nicht betreten, weil er eingezäunt ist. Denn hier grasen winterfeste Hochland-Rinder, meist auf der westlichen Sonnenseite mit Blick auf die Osttangente.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen