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Bauen in Flensburg : „Nordisch frisch“: Neue Stadthäuser am Twedter Plack

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

63 Mietwohnungen entstehen ab Frühjahr an der Fördestraße. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2016 geplant.

Flensburg | Über 50 Jahre lang lag die Fläche brach. Zuvor standen hier Teile des größten Flüchtlingslagers der Stadt. Nun zieht an der oberen Fördestraße, kurz vor dem Stadtteilzentrum Twedter Plack und gegenüber des sh:z-Medienhauses, neues Leben ein. Im Frühjahr 2015 ist Spatenstich für vier moderne Stadthäuser, die 63 Wohnungen mit hochwertiger Ausstattung Raum bieten.

Bauherr ist die Fördestraße 48 GbR – namentlich Hermann und Heiko Thomsen sowie Petra Jensen –, die das Grundstück Ende letzten Jahres von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) erworben hat. Sie will die Einheiten ausschließlich vermieten, Eigentumswohnungen sind nicht vorgesehen.

Architekt Volker Dücker (Asmussen & Partner), der das Vorhaben gestern präsentierte, betonte, dass man auf eine aufgelockerte Baumasse Wert gelegt habe, „um sich der Bebauung in der Nachbarschaft anzupassen“. Das bedeutet: Einer Grundstücksgröße von gut 7000 Quadratmetern steht eine vermietbare Fläche von gut 4500 Quadratmetern gegenüber – eingebettet in viel Grün; der ursprüngliche Baumbestand ist erhalten geblieben. Zusammen mit der Tiefgarage (41 Stellplätze) ergibt sich eine Gesamtfläche von 8883 Quadratmetern.

Drei der trapezförmigen Häuser sind dreigeschossig angelegt, eines erstreckt sich über vier Etagen. An Wohnkomfort soll es nicht mangeln. Die Mieter dürfen sich auf einen gehobenen Standard und Energieeffizienz freuen. Große Fensterflächen (mit Schallschutz in Richtung Fördestraße) bestimmen die Fassadenoptik. Terrassen, Dachterrassen und Loggien mit Blick nach Süden. Viel Licht. „Für maximalen Aus- und Durchblick ist gesorgt“, formuliert es Dücker, der besonders den ansprechenden Stadtvillen-Charakter herausstellt. „Die Häuser strahlen ein nordisch-frisches Flair aus. Durch ihre gestaffelte Bauweise fügen sie sich harmonisch in das Stadtbild und schließen eine der letzten Baulücken um den Twedter Plack.“

Die ersten Wohnungen mit Wohnflächen von 40 bis 120 Quadratmetern werden voraussichtlich im Frühjahr bis Sommer 2016 bezugsfertig sein, erklärte Göran Jensen, der sich um die Verwaltung des Objekts kümmern wird, das sich in südlicher Richtung entlang der Stichstraße bis an das KBA -Gelände erstreckt. Der öffentliche Weg auf der anderen Seite gen Osten soll ausgebaut werden und einen schnellen Zugang über den Heinz-Krey-Hof zum Twedter Plack ermöglichen.

Neben den Tiefgaragen-Stellplätzen steht Parkraum (25 Plätze) auf den Freiflächen zur Verfügung. Alle Häuser verfügen über einen Fahrstuhl, die Wohnungen sind barrierefrei erreichbar. Dücker: „Wir haben modernste Warmwasseraufbereitungs- und Heizungstechnik, ein kontrolliertes Be- und Entlüftungssystem sowie eine moderne Kommunikationsinfrastruktur mit Glasfaser- und Kupferbreitbandleitung bis in die Wohnung vorgesehen.“

Das alles hat seinen Preis. Je nach Lage und Ausstattung müssen Interessenten mit einer Kaltmiete von 8,50 Euro pro Quadratmeter kalkulieren.





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