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Noch keine Lösung für Platzprobleme der Rabenholzer Wehr

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erstellt am 07.Mai.2013 | 03:59 Uhr

RABENHOLZ | Ein Sachstandsbericht und das weitere Vorgehen beim Feuerwehrgerätehaus standen im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Rabenholz in der "Alten Schule". Nach Aussage von Bürgermeister Jörg Theet-Meints hat eine Bauvoranfrage beim Kreis ergeben, dass einerseits das bestehende Gebäude erweitert werden kann und dass andererseits, bei einer umfassenderen Lösung, ein Bebauungsplan erforderlich ist. Fakt sei weiterhin, dass die gegenwärtigen Raumverhältnisse "sehr beengt" sind und der Amtswehrführer eine Frist von zwei Jahren gesetzt habe, um Abhilfe zu schaffen. Gemeindevertreter Per Wegner, zugleich stellvertretender Wehrführer, erinnerte daran, dass das im vergangenen Herbst neu beschaffte Einsatzfahrzeug nicht durch das Hallentor passte (wir berichteten). Durch einige technische Umbauten, unter anderem durch ein niedriger gesetztes Blaulicht, sei das Problem inzwischen behoben.

In der Diskussion wurde auf die bisherigen Gesprächsrunden in der Feuerwehr und im Bauausschuss verwiesen. Ein greifbares Ergebnis sei nicht erzielt worden. Zudem fehle es an belastbaren Zahlen, um den Finanzrahmen abschätzen zu können. Der Bürgermeister sieht eine Grenze bei 200 000 Euro. Der Bauausschuss und der Wehrführer sollen nun Eckpunkte für eine Planung festlegen, auf deren Basis eine verlässliche Kostenabschätzung möglich ist.

Der Bürgermeister teilte zudem mit, dass sich das Amt Geltinger Bucht und seine Gemeinden am kreisweiten Projekt zum Entwickeln eines Breitbandkonzeptes beteiligen. Durch die Auflösung der Schulrücklage erhalte die Gemeinde fast 4000 Euro. Innerhalb des Amtes sei die Einrichtung einer Tagespflege in Planung. Auf der Eignungsfläche im Bereich Priesholz seien fünf Windkraftanlagen möglich. Die Jahresrechnung 2012 wurde im Verwaltungshaushalt mit 311 112 und mit 20 012 Euro im Vermögenshaushalt abgeschlossen. Über- und außerplanmäßige Kosten in Höhe von 17 481 Euro wurden nachträglich bewilligt. Anschließend teilte Theet-Meints mit, dass in dem von der Gemeinde in Eigenregie erschlossenen Baugebiet an der Stenderuper Straße drei Grundstücke verkauft seien.

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