WiF : Neuwahl in zwei Wochen

Noch sind sie Vorsitzende: Erika Vollmer und Hans Andersen sprechen sich ab. Foto: Staudt
Noch sind sie Vorsitzende: Erika Vollmer und Hans Andersen sprechen sich ab. Foto: Staudt

Die geplante Abwahl des kommissarischen WiF-Vorstands ist ausgeblieben; stattdessen soll jetzt am 21. Januar ein komplett neues Leitungsgremium gewählt werden.

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09. Januar 2009, 11:28 Uhr

Flensburg | Am Ende lief alles sehr friedlich und harmonisch und mit großer Gelassenheit ab - das berichten jedenfalls Mitglieder, die dabei waren. Die Öffentlichkeit indes wurde nicht Zeuge der Vorgänge, weil sich die rund 40 anwesenden Mitglieder mehrheitlich für einen Ausschluss der Pressevertreter entschieden hatten (siehe gesonderter Artikel).

"Das war peinlich", sagte selbstkritisch der noch amtierende zweite Vorsitzende Hans Andersen, "schließlich steht die WiF doch für Transparenz. Und die Presse hätte gern dabei sein können." Immerhin sei später mit großer Mehrheit beschlossen worden, dass die Wahlversammlung am 21. Januar in der Gaststätte "Bellevue" öffentlich sein werde.
Größerer Vorstand als zuvor
Dann erhält die Wählerinitiative, die in der Ratsversammlung die größte Fraktion stellt, einen neuen Vorstand. Völlig offen ist, wer in Zukunft die Geschicke der WiF lenken wird. Auch Andersen mochte keine Prognose abgeben; er gehe allerdings davon aus, dass der neue Vorstand größer sein wird als der alte, weil man sich geeinigt habe, niemanden auszuschließen. In der Praxis bedeute es, dass jeder, der für einen Beisitzerposten kandidiere und eine Stimme bekomme, dann auch im Vorstand mitarbeiten könne.

Dass Renate Thielsen zum neuen Vorstand gehören wird, ist eher unwahrscheinlich. Sie gehörte zu jener Gruppe der WiF, der sich für eine vorzeitige Abwahl des kommissarisch tätigen alten Vorstands ausgesprochen hatte (wir berichteten). Da sie jedoch Pläne für ein neues Wohltätigkeitsprojekt habe, werde sie vermutlich aus Zeitgründen nicht für den Vorstand kandidieren, sagte sie. Auch sie lobte den "friedlichen" und "konstruktiven" Verlauf der Sitzung: "Wir sind jetzt im richtigen Fahrwasser", so Renate Thielsen.

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