Neuntes Haus für Sonwik

Aufgehübscht: Nach Fertigstellung wird der Block kaum wiederzuerkennen sein, wie diese Ansicht aus dem Computer zeigt. Foto: Sonwik
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Aufgehübscht: Nach Fertigstellung wird der Block kaum wiederzuerkennen sein, wie diese Ansicht aus dem Computer zeigt. Foto: Sonwik

In der ehemaligen Bonte-Kaserne haben die Umbauarbeiten begonnen / Aufteilung in Wohnen und Gewerbe

shz.de von
27. November 2012, 06:32 Uhr

Flensburg | Im Gebäude der früheren Bonte-Kaserne im maritimen Quartier Sonwik haben jetzt die Umbauarbeiten begonnen. Nachdem die Bundespolizei auf die weitere Nutzung des Kasernenblocks verzichtet hatte, erwarb die Sonwik-Gesellschaft "Sophus" das 1944 gebaute Gebäude, das sich seitdem als Haus 9 in das Portfolio der neuen Wohngebäude im früheren Marine-Stützpunkt einfügt.

Schon von außen ist nicht zu übersehen, das sich das Erscheinungsbild des Backstein-Gebäudes verändern wird. In das schräge Dach aus massivem Betonplatten wurde bereits eine große Öffnung geschnitten; hier und an weiteren Stellen im Dach entstehen die Sonwik-typischen Gauben. Vor allem die lang gestreckte Front zur Wasserseite wird später viele Balkone erhalten.

Da Haus 9 das dem Klärwerk Kielseng am nächsten gelegene Gebäude in Sonwik ist, haben die Investoren das Gebäude nach Nutzungen geteilt: Der nördliche, dem Klärwerk abgewandte Flügel erhält Wohnungen, der südliche Flügel eine gewerbliche Nutzung, im wesentlichen durch Büros. 31 Wohnungen in den Größen von 49 bis 140 Quadratmeter sollen laut Oliver Densch als Vertreter der Investoren hier entstehen, verteilt auf drei Vollgeschosse und ein Dachgeschoss. Die Preise beginnen bei 133 000 und enden bei rund 400 000 Euro. Man verzeichne bereits ein reges Interesse möglicher Kunden, so Densch.

Die Planungen für die Umnutzung seien in enger Abstimmung mit der Flensburger Denkmalschutzbehörde erfolgt, betonte Densch und lobte die gute Zusammenarbeit mit den Denkmalpflegern. Das gesamte Areal steht unter Ensembleschutz. Im Inneren des Gebäudes fallen sofort die großzügig geschnittenen Treppenhäuser auf. Die meisten Wohnungen haben Wasserblick. Die Außenanlagen werden ähnlich aussehen wir die im benachbarten Haus 8.

Oliver Densch rechnet mit einer Bauphase bis Ende 2013 oder Anfang 2014. Doch damit ist Sonwik noch nicht fertig. Als Nächstes avisiere man die Eingliederung von Haus 2, das schon fast am Ende der langen Reihe in der Nähe der Marineschule liegt. Dies ist das letzte, noch von der Bundeswehr genutzte Haus in Sonwik. Zudem gibt es im Hangbereich noch Flächen, auf denen Neubauten entstehen könnten. Planungen hierfür gibt es aber noch nicht.

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