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Flensburger Tageblatt

19. November 2017 | 19:05 Uhr

Neun-Punkte-Plan für neues Gebäude der DLRG

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Finanzausschuss vertagt Diskussion und Entscheidung / Vorschlag eines sechsstelligen Zuschusses

shz.de von
erstellt am 21.Mai.2016 | 08:13 Uhr

Noch immer wartet die DLRG Flensburg auf eine Lösung für ihr Problem einer adäquaten Unterkunft. Seit Wochen liegen konkrete Vorschläge auf dem Tisch, doch noch immer ist nichts unter Dach und Fach.

Jetzt wurden drei Ratsvorlagen zum Thema von der Tagesordnung des Finanzausschusses genommen. Man einige sich darauf, die nicht weit voneinander entfernt liegenden Vorschläge erneut, und zwar sehr kurzfristig mit Vertretern der DLRG zu besprechen.

„Wir brauchen aber eine Entscheidung vor den Sommerferien“, beharrte Ellen Kittel-Wegner, Fraktionschefin der Grünen. Das könnte klappen. Der Fachbereich Sicherheit und Recht hat den Entwurf für eine Absichtserklärung mit neun Punkten vorgelegt, in denen das weitere Vorgehen beschrieben wird. Kernpunkt ist ein einmaliger Zuschuss in Höhe von 250  000 Euro an die DLRG; damit könnten die Lebensretter voraussichtlich die Kosten für einen Neubau auf dem Grundstück Fahrensodde 20 zur Hälfte begleichen.

Um die andere Hälfte müssten sie sich selbst kümmern – also einen Sponsor finden oder Geld bei der Bank aufnehmen. Doch auch hier könne die Stadt helfen, wie man dem städtischen Papier entnehmen kann. Derzeit zahlt die Stadt einen kleinen Betrag von 4 bis 6,50 Euro pro geleisteter Wachstunde an die DLRG. Den könne man auf das Niveau des Mindestlohns – also 8,50 Euro – erhöhen und damit die finanzielle Leistungsfähigkeit der DLRG erhöhen. Denn sie müsste nicht nur einen möglichen Kredit abbezahlen, sondern auch die Pacht für das auf 30 Jahre befristete Erbbaurecht begleichen.

Und was passiert, wenn es die DLRG irgendwann nicht mehr geben sollte oder sie die vereinbarte Strandwache vom 15. Juni bis 31. August nicht mehr leisten kann? Auch hierfür ist vorgesorgt: Dann fällt das Grundstück samt Gebäude zurück an die Stadt – wie auch nach Ablauf des Erbbaurechts in 30 Jahren.

Was nicht in der Absichtserklärung steht: Den 250  000-Euro-Zuschuss an die DLRG will die Stadt durch einen Grundstücksverkauf in Fahrensodde refinanzieren.

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