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Flensburger Tageblatt

19. Oktober 2017 | 06:12 Uhr

Neugierig auf moderne Musik

vom

Der Förderkreis Glücksburger Konzerte präsentiert bis Jahresende vier Veranstaltungen und stellt seinen Saison-Rhythmus um

shz.de von
erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Glücksburg | Diese Saison wird eine kurze sein. Der Förderkreis Glücksburger Konzerte verlegte seine Spielsaison vom Winter in den Sommer. Deshalb endet diese am 25. August beginnende Spielzeit schon im November wieder, wie der Vorsitzende Wolfgang Nier erklärt. Von 2014 an wird es die Konzerte dann von März bis November geben.

Neben der Organisation von Konzerten hat sich der Förderkreis zum Ziel gesetzt, das von Senioren geprägte Durchschnittsalter der 200 Mitglieder zu senken. "Wir wollen unseren Kreis dem Nachwuchs öffnen", sagt Nier. Die bevorzugte Musikrichtung des Vereins ist zwar die Klassik. Jung und alt in der Region wollen Nier und seine Mitstreiter an Bach, Händel, Schumann, Schubert und Co. heranführen. Aber eine Umfrage unter den Mitgliedern ergab Ende 2011 auch, dass die Mitglieder "neugierig auf moderne Musik sind."

Der Förderkreis kann sich nur eine begrenzte Zahl an Konzerten leisten. Sieben sind es üblicherweise. Mehr als die rund 5000 Euro Honorar- und etwa 160 Euro Werbekosten pro Konzert kann der Verein nicht ausgeben. Finanziert wird das Ganze durch Eintrittsgelder, Spenden und Sponsoring.

Das ist auch der Grund, warum die Künstler selten aus ferneren Regionen kommen. "Der Verein arbeitet zwar plus minus Null. Die Kosten für die Anfahrt sind aber einfach zu hoch. Das geht nur mit Musikern, die weitere Auftritte im Norden haben", erklärt Nier. Anfragen von Künstlern habe er genug, es seien um die 20 im Jahr.

Das Programm bestimmt der Beirat, dessen Zusammensetzung jedes Jahr wechselt, nur der Vorsitzende ist immer dabei. Die aktuelle Saison beginnt am Sonntag, 25. August, mit dem Auftritt der Mozart-Concertisten und der Solisten Ayami Ikeba (Klavier), Suleika Bauer (Violine), Enrico Raphaelis und Birgit Grätz (Oboe). Ab 17 Uhr bringen die Musiker in der Auferstehungskirche Glücksburg Werke von Händel, Mozart und Mendelssohn-Bartholdy zu Gehör. Der Eintritt kostet 15 Euro, Mitglieder des Vereins zahlen 10 Euro, Schüler haben freien Zutritt.

Am Sonntag, 29. September, 17 Uhr schließt sich ein Familienkonzert mit dem Canzonetta-Kinderchor aus Berlin an. der in der Auferstehungskirche Glücksburg auftritt. Die Leitung haben Cornelia Ewald und Manfred Grote. Der Chor trägt deutsche und internationale Literatur, Kinder- und Scherzlieder vor. Der Eintritt beträgt 10 Euro, für Vereinsmitglieder 6 Euro, Schüler zahlen nichts.

Das Oktoberkonzert gestaltet Rüdiger Zieroth am 27. Oktober, ab 17 Uhr in der Auferstehungskirche. Der Gitarrenvirtuose spielt Musik aus fünf Jahrhunderten. Auf klassischen und südspanischen Instrumenten interpretiert er südamerikanische Weisen. Eintritt: 10 Euro, für Mitglieder 6 Euro, Schüler hören kostenlos zu.

Die Hamburg Chamber Players sind am 24. November, ab 17 Uhr in der Auferstehungskirche zu Gast. Das Kammermusikensemble ist mit seinem Programm "Auf der Suche nach Böhmen" präsent und spielt Arbeiten von Haydn, Janacek, Suk, Dvorak und Smetana. Es musizieren Ian Mardon (Violine), Rolf Herbrechtsmeyer (Violoncello) und Yuko Hirose (Klavier). Der Eintritt kostet 10, für Mitglieder 6 Euro, für Schüler gar nichts.

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