Mitfahren in Flensburg : Neues Trampen: Vier Mitfahrbänke für Pendler

„Mitfahrbank“ in Hürup
„Mitfahrbank“ in Hürup

Projekt des Vereins „Boben op“ kommt aus dem Umland in die Stadt

shz.de von
22. Februar 2018, 07:56 Uhr

Zuwachs für den öffentlichen Personen-Nahverkehr: In Flensburg sollen so genannte „Mitfahrbänke“ aufgestellt werden. Dabei handelt es sich um eine neue, institutionalisierte Form des Fahrens per Anhalter: Wer etwa von Hürup nach Flensburg möchte, geht zur Mitfahrerbank, hängt das Zielschild „Flensburg“ raus und wartet, bis ein Autofahrer mit diesem Ziel anhält. Das dauert auf dem Dorf in der Regel nicht lange.

Initiator dieser Idee ist der Verein „Boben op“ (Obenauf), der dafür vom Bundesumweltministerium ausgezeichnet wurde. Er trat jetzt an die Stadt Flensburg mit dem Wunsch heran, auch hier Mitfahrbänke aufzustellen, damit die Dorfbewohner auch wieder nach Hause kommen. Vier Standorte werden vorgeschlagen: Neumarkt/Rathaus (Richtung Westen), Kappelner Straße/Abzweig Kanzleistraße (Richtung Südosten), Hafendamm vor Nordstraße (Richtung Nordosten) und untere Husumer Straße (Richtung Südwesten). Die Bänke und die Richtungsanzeiger werden über die Projektförderung finanziert, die Stadt ist mit einem geringen Betrag beteiligt. Ohne Gegenstimme und mit Begeisterung stimmte der Planungsausschuss dem Projekt zu.

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