Neues Portal informiert über eHealth

Vorreiter der Telemedizin-Forschung:  Prof. Roland Trill.
Vorreiter der Telemedizin-Forschung: Prof. Roland Trill.

Wirtschaftsprofessor Roland Trill will Nutzen der Telemedizin vermitteln

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05. März 2014, 14:30 Uhr

Neue Post-Adresse, neues Portal: Mit seinem Umzug in den Versatel-Komplex am Hafen-Ostufer hat das E-Health-Institut der Flensburger Fachhochschule einen neuen Internet-Auftritt gestartet. Auf www.ehealth-fuer-uns.de will das Team um Institutsgründer Roland Trill allen Nutzern durch den elektronischen Gesundheitsdschungel helfen: „Das Problem ist, den Nutzen der Telemedizin zu vermitteln. Deshalb werden Bürgern gute Services vorenthalten“, sagt der Wirtschaftsprofessor. Zum Beispiel Applikationen (Apps) im Gesundheitssektor: „Es gibt so viele verschiedene Apps“, sagt Trill. Die Bürger wollten wissen: Welche sind gut? Welchen kann man vertrauen?

Es sei das erste Portal dieser Art in der gesamten Bundesrepublik, erklärt der FH-Professor, der zu den Vorreitern der Gesundheitsforschung auf diesem Feld zählt. Anhand von fünf Beispielpatienten will der Leiter des Flensburger Instituts für eHealth und Management im Gesundheitswesen aufzeigen, wo die Nutzen der Technik auf diesem Feld liegen könnte – von Julian (10) und seinen Versuchen, gegen seine Lese- und Rechtschreibschwächen zu kämpfen über Lehrerin Sabine (40), die dank eHealth ihre Arzttermine einfach abends nach Feierabend mache bis zu Annegret (78), die an einer schweren Herzinsuffizienz leidet und mit Unterstützung von eHealth nun ihre ihre Werte täglich überprüfen kann.

Mitarbeiter und Studenten des Masterstudiengangs eHealth der Fachhochschule Flensburg haben bereits seit drei Jahren in einem EU-Projekt mit 18 weiteren Partner in Europa mitgearbeitet. Nach Projektende wollten sie ein Portal in deutscher Sprache zur Verfügung stellen, indem Gesundheitsintreressiete sich unabhängig und werbefrei über den komplexen Bereich eHealth informieren können. Anwendungsmöglichkeiten reichten von Gesundheitsinformationen über Kommunikation und Kontaktaufnahme zu Gesundheitsanbietern bis hin zu Möglichkeiten er Betreuung und Unterstützung im häuslichen Umfeld.

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