Hotel des Nordens wird aufgehübscht : Neues Funkeln für vier Sterne

Mit voller Kraft für neuen Glanz: Hoteldirektor Robert Gorree (li.) und Küchenchef Marcel Wendicke wollen das 'Hotel des Nordens' wieder attraktiv machen. Foto: gloyer
Mit voller Kraft für neuen Glanz: Hoteldirektor Robert Gorree (li.) und Küchenchef Marcel Wendicke wollen das "Hotel des Nordens" wieder attraktiv machen. Foto: gloyer

Der Niederländer Robert Gorree will das "Hotel des Nordens" aufhübschen und konzentriert sich dabei auf Gastronomie und Wellness

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18. Juli 2012, 05:42 Uhr

Harrislee | Mit voller Kraft hat sich Robert Gorree einem großen Ziel verschrieben: Er will dem unmittelbar an der Grenze zu Dänemark gelegenen "Hotel des Nordens" den Glanz und die Qualität früherer Tage zurückgeben. "Qualität und Service, das ist unser Motto", betont der 50-jährige Niederländer, den die dänische Fleggaardholding mit ihren 1500 Mitarbeitern - bekannt für Grenzmärkte und das Hotel Fakkelgaarden, seit 2004 Eigner des Hotels - eigens zum Umsetzen der großen Ziele nach Harrislee geholt hat.

Seit März ist Gorree Hoteldirektor und Geschäftsführer des Vier-Sterne-Hotels, dessen herrlich am Wald gelegenes fünf Hektar großes Grundstück direkt bis an die Grenze reicht, über eine große Parkanlage verfügt - nur wenige Minuten vom Wasserslebener Strand entfernt. Zum Hotelkomplex gehören drei dreistöckige Bettenhäuser mit 121 Zimmern und Suiten, Aufzüge, das öffentlich zugängige, ganzjährig angenehm warme Schwimmbad mit großem Außenbecken und die im Winter geöffnete Eishalle.

"Für mich ist das auch persönlich ein langfristiges Projekt; mir ist Flensburg ans Herz gewachsen", erklärt der Vater einer Tochter, der die letzten drei Jahre das Ayunhotel an der Hafenspitze erfolgreich modernisiert hat. Als Hoteldirektor verfügt Gorree über 25 Jahre internationaler Erfahrung, arbeitete in Vier- und Fünf-Sterne-Hotels in Spanien, Kenia, Italien und Berlin.

"Das "Hotel des Nordens" verfügt über teils etwas verblasste Sterne, denen wir wieder zu Glanz verhelfen wollen", erklärt Gorree während des Rundgangs durch den Hotelkomplex mit seinen sommers rund 100 Mitarbeitern und vielen Auszubildenden: "Viel ist schon geschafft." Für die Zielgruppen "Leisure und Business", Urlauber und Geschäftsleute, viele Einkaufs- und Kulturreisende und zu 70 Prozent Dänen will Gorree die Standbeine Gastronomie und Wellness erneuern. Nach und nach greifen bauliche Veränderungen, begrüßt den Gast eine hell gestaltete Rezeption, weicht dunkles Mahagoni strahlendem Weiß, zieren die Balkons neue Möbel, sommerlich bepflanzte Blumenkästen.

Das Hotel-Café Davidoff mit im Winter beheizter Außenterrasse entstand. Vor allem das rundum verschönte Hotelrestaurant mit der um einen Riesen-Lavagrill aufgepeppten Küche. Seit Mai neu im Team ist der 33-jährige Däne und Küchenchef Marcel Wendicke. Mit dem langjährigen Souschef Joachim Andresen möchte er ein dänisch-deutsches hochwertiges kulinarisches Konzept umsetzen mit vielen Grillspezialitäten und regionalen frischen Gerichten: "Wir wollen, dass man bei uns die besten Steaks der Umgebung bekommt", sagt Wendicke, der Küchenchef im Tystrupkro und im Hotel Tönderhus war und dessen Elternhaus der Rutebüll-Grenzkrug ist. Individuelle Banquet-Menues ermöglichen Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen. Geplant ist, auch das Wellness-Konzept für den Vier-Sterne-Standard mit einem Facelifting des Schwimmbads, Saunalandschaft, Vitalbar und Spa für Massage und andere Anwendungen zu professionalisieren. Ausdrücklich freut sich der Hoteldirektor über die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Harrislee, etwa in Gestalt der neuen Hinweisschilder.

"Ohne Team geht das nicht", ist Gorrees Motivation. Gast wie Mitarbeiter sollten sich im Hotel wohlfühlen: "Mit dem Team will ich stolz sein auf ein wunderschönes Vier-Sterne-Hotel!"

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