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Westerholz : Neues Domizil für Vereine und Feuerwehr

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Westerholzer „Dörpshus“ feierlich eingeweiht. Veranschlagter Kostenrahmen von 350 000 Euro wurde eingehalten.

Westerholz | Vor acht Jahren wurden erste Überlegungen angestellt, und nun war es endlich soweit: Das neue Feuerwehrgerätehaus in Westerholz wurde eingeweiht. Die auf dem Vorplatz aufgestellten Tische und Bänke waren vollbesetzt, als Bürgermeister Bernd Ertzinger sich bei allen an Planung und Bau Beteiligten bedankte. Neben viel handwerklicher Eigenleistung und Sponsoren habe auch das Amt einen Zuschuss in Höhe von 20  000 Euro geleistet. Das Ergebnis könne sich sehen lassen: „Das Gebäude mit dem Namen Dörpshus sieht gar nicht wie ein Feuerwehrgerätehaus aus und fügt sich gut in Umgebung ein“, sagte er.

Auch bei Wehrführer Lars Renken war die Freude groß. „Endlich haben wir wieder ein wunderbares Zuhause gefunden.“ Er versprach, das Haus in Ehren und für 100 Jahre in gutem Zustand zu halten. Von dem beim „Dichtfest“ im Dezember erzielten Überschuss gab er die Hälfte, einen Betrag von 130 Euro, an die Chorgemeinschaft Dollerupholz-Westerholz weiter.

Amtsvorsteher Peter-Wilhelm Jacobsen überbrachte die Glückwünsche des Amtes Langballig als Träger der Feuerwehr. Auch er lobte die vernünftige Unterbringung. „Das ist eine gelungene Sache!“ Umrahmt wurde die Veranstaltung von Beiträgen der Chorgemeinschaft unter Leitung von Renate Olizeg und der Gruppe „Drumchapel Mist“ aus Husby mit schottischer und irischer Folk-Musik.

Die Gemeinde hatte nach Aussage des Bürgermeisters versucht, die finanzielle Belastung möglichst niedrig zu halten und Fördermittel einzuwerben. Dies sei leider nicht gelungen, habe aber zu einer längeren zeitlichen Verzögerung beigetragen. Einen Grund zur Zufriedenheit gebe es trotzdem. „Der Kostenrahmen von 350  000 Euro wurde eingehalten.“

Die nutzbare Fläche von 200 Quadratmetern verteilt sich zur Hälfte auf das Fahrzeughalle und einen Lagerraum. Die andere Hälfte mit Sanitärbereich und Schulungsraum für 60 Personen sowie Teeküche steht Gruppen und Verbänden aus dem Amtsbereich zur Verfügung. Von diesem Angebot machen Feuerwehr, Chorgemeinschaft und Amtskulturring bereits Gebrauch. Eine private Nutzung ist nicht vorgesehen.

Ertzinger wies darauf hin, dass der Gedenkstein für den bekannten Maler Erich Heckel (1883-1970), der zwischen den beiden Weltkriegen lange im Westerholzer Ortsteil Osterholz wohnte, einen ordentlichen Standort erhalten werde. Der etwa 8,5 Tonnen schwere Stein war im Rahmen der Bauarbeiten versetzt worden.

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