Neuer Mini für die Ausbildung

Die Kfz-Azubis des dritten Lehrjahrs dürfen sich an dem neuen Mini versuchen.
Die Kfz-Azubis des dritten Lehrjahrs dürfen sich an dem neuen Mini versuchen.

shz.de von
08. Juli 2015, 12:00 Uhr

Wer im Jahr 2015 einen Neuwagen kauft, bekommt damit mehr als ein Auto: Er bekommt einen fahrenden Computer mit einer komplexen elektronischen Ausstattung. Diese Technik erfordert im Problemfall auch einen Mechaniker, der sich in den kleinteiligen und spezialisierten Systemen auskennt.

Um die Ausbildung der heimischen Kfz-Mechaniker zu verbessern, hat die Flensburger Bauer-Gruppe jetzt gemeinsam mit BMW einen nagelneuen Mini-Cooper an die Ausbildungswerkstatt der Handwerkskammer übergeben. Vom Parkassistenten bis zur sechsfachen DVD-Wechsler ist der 33  000 Euro teure Wagen mit allen technischen Raffinessen ausgestattet, an denen sich die Azubis beweisen können.

Als zusätzliche Schwierigkeit ist der Wagen eigentlich für den japanischen Markt konstruiert worden – ist also ein Rechtslenker. „Die Fehlerauslese funktioniert hier aber genauso, nur ist die Technik teilweise spiegelverkehrt eingebaut. Aber an das japanische Menü haben wir uns noch nicht herangetraut“, scherzt ein anwesender Ausbilder. Eine gute Lehre ist vor allem für die ausbildenden Betriebe wichtig: „Wir züchten uns unseren Nachwuchs selber“, sagt Edgar Nies, der bei Bauer die BMW- und Mini-Sparte leitet. So sind von zwölf Monteuren in seinem Betrieb elf dort ausgebildet worden. Nur so komme man an die Spezialisten, die das Unternehmen nach vorne bringen. Geschäftsführerin Anja Bauer sieht das genauso: „Eine gute Ausbildung hilft uns, am Markt zu bestehen, und ist eine Investition in die Zukunft.“

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