Harrislee : Neue Wohnflächen und höhere Abwassergebühren

Das Bürgerhaus in Harrislee.
Das Bürgerhaus in Harrislee.

Harrisleer Gemeindevertretung: 71 Wohnparzellen möchte man am Dammoos zur Verfügung stellen.

shz.de von
19. Dezember 2017, 16:38 Uhr

Bauamtsleiter Kai Dummann-Kopf stellte der Harrisleer Gemeindevertretung Gewerbe- und neue Baugebiete vor. Das Areal „Im Gewerbehof“ wird um 2,5 Hektar nördlich der Umgehung und östlich der Bahn erweitert. Im Anschluss an das Baugebiet „An der dänischen Kirche“ entsteht am nördlichen Ortsrand bis zum Alt Frösleer Weg das Neubaugebiet Dammoos – nach alten Flurkarten mit zwei „m“ geschrieben. 71 Wohnparzellen möchte die Gemeinde zur Verfügung stellen. Die Erschließungsarbeiten beginnen im Frühjahr. „Auch für Singles, junge Familien und Ältere muss Wohnraum geschaffen werden“, mahnte Frank Thomasky (SPD) hierzu an.

Dem Mietwohnungsbau trägt die Gemeinde mit zwei kleinen Flächen Rechnung: am ABC-Weg, in Schulnähe und unmittelbarer Anbindung an den Musbeker Weg. In vier Einzelgebäuden sollen 24 Mietwohnungen entstehen.

Karen Rasmussen stellte veränderte Abwassergebühren vor. Die Gebühr für Schmutzwasser beträgt 3,51 Euro pro Kubikmeter ab 2018. Vorher waren es 3,22 Euro. Die Kosten für die Einleitung von Regenwasser ins Kanalisationsnetz sinkt um 3 Cent auf 0,28 Euro pro Quadratmeter. Für den durchschnittlichen Haushalt bedeuten die Veränderungen in punkto Schmutz- und Regenwasser im kommenden Jahr eine Mehrbelastung von 45 Euro. Auch bei den 160 Hauskläranlagen werden die Kosten erhöht: Die Regelentsorgung alle zwei Jahre kostet dann durchschnittlich 148,75 gegenüber bisher 83,30 Euro. Hinzukommt der Kubikmeterpreis: Er beträgt 9,45 statt bisher 8,47 Euro.

Bisher hat die Gemeinde alle EDV-Arbeiten selbst erledigt. Aufgrund des großen Aufwandes hat sich Harrislee dem öffentlich-rechtlichen Kommunit IT-Zweckverband angeschlossen.

Der weibliche Anteil im Bürgerhaus liege bei etwa 65 Prozent, erklärte Bürgermeister Martin Ellermann: „Auch im gehobenen Dienst dominieren mittlerweile die Frauen“. Auch wenn die Frauen in der Kommunalpolitik leider unterrepräsentiert sind: „Wir haben zumindest zwei weibliche Fraktionsvorsitzende“, so Jutta Weyher (Fraktionsvorsitzende der CDU).

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