Neue Wege für Radler am Twedter Plack

Teil der neuen Trasse: Von der Solitüder Straße kommend, können Radfahrer zukünftig auf der rechten Seite der Fördestraße bleiben.
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Teil der neuen Trasse: Von der Solitüder Straße kommend, können Radfahrer zukünftig auf der rechten Seite der Fördestraße bleiben.

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12. Mai 2016, 17:48 Uhr

Der neue Schutzstreifen für Radfahrer an der Fördestraße sorgt für reichlich Gesprächsstoff bei den Nutzern sowie bei Anliegern und Autofahrern. Eine häufige Frage ist: Warum fängt er einfach irgendwo an und hört etwas weiter stadteinwärts plötzlich wieder auf? Der Grund ist einfach – und auch wieder nicht: Der Streifen ist für Radfahrer im Bereich des Twedter Plack Teil einer ganzen Reihe von Änderungen.

Einige sind schon sichtbar. Die Neuerungen beginnen an der Einmündung der Solitüder Straße in die Fördestraße. Hier bleiben die Radler – anders als früher – auf der rechten Seite stadteinwärts; sie fahren weiter auf dem vorhandenen Straßenstummel und dann auf 40 Metern neuem roten Radweg. Dann müssen sie auf den Gehweg und sich diesen mit den Fußgängern teilen. Im Bereich der Buswendeschleife beginnt ein Stückchen Streifen auf der Fahrbahn, bevor er beim Geschäftshaus (Döner, Apotheke) wieder auf den Gehweg wechselt. Erst in Höhe des Hauses Fördestraße 59 kann der Radler auf den neuen Schutzstreifen wechseln und mit Schwung talwärts rollen.

Wichtig: Der Streifen bleibt Teil der Straße, ist kein Radweg und darf auf keinen Fall in entgegengesetzter Richtung benutzt werden! Wer mag, darf nach wie vor den zu schmalen Radweg auf der anderen Straßenseite benutzen.

Wenn der Streifen endet, wird der Radfahrer nach Fertigstellung aller Maßnahmen auf den vorhandenen Radweg vor der Schule Strategische Aufklärung gelenkt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Einmündung von Kelmstraße und Kelmhof neu gestaltet.

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