Flensburger Gesundheitswesen : Neue Leitungsstruktur für das Diakonissenkrankenhaus

Die neue Geschäftsführung des Diakonissenkrankenhauses: Dr. Christian Peters (r.), Friederike Hohmann und Ingo Tüchsen.
Die neue Geschäftsführung des Diakonissenkrankenhauses: Dr. Christian Peters (r.), Friederike Hohmann und Ingo Tüchsen.

Die Diako bereitet sich auf das gemeinsame Klinikum vor

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06. April 2018, 07:49 Uhr

Die Vorbereitungen für den geplanten Neubau eines Zentralklinikums in Flensburg an einem neuen Standort und das Wachstum des Diako-Unternehmensverbundes in den letzten Jahren erfordern eine zukunftsweisende Strukturanpassung, teilt die Diako mit. So wird die Leitungsebene des Krankenhauses durch eine dreiköpfige Geschäftsführung neu geordnet: Dr. Christian Peters ist Sprecher der Geschäftsführung und mit Friederike Hohmann für die medizinische Geschäftsführung verantwortlich. Ingo Tüchsen übernimmt als Neuzugang in der Leitung des Krankenhauses die kaufmännische Geschäftsführung. Außerdem sei zur Realisierung des Neubaus die Gründung einer gGmbH geplant.

„Nach der Fusion der Fachklinik Breklum mit dem benachbarten Fachkrankenhaus Nordfriesland im Jahr 2008, beide damals finanziell angeschlagen, machte Ingo Tüchsen die Diako Nordfriesland gGmbH gemeinsam mit Geschäftsführer Dr. Christoph Mai zu einem heute gesunden und erfolgreichen Unternehmen“, sagt Pastor Wolfgang Boten, Vorstandsvorsitzender der Diako.

In Breklum-Riddorf sei ein zentraler Klinikstandort mit den Schwerpunkten Psychiatrie, Psychosomatik und Abhängigkeitserkrankungen entstanden. Drei alte Standorte mit stationärer Patientenversorgung wurden so zusammengefasst. „Eine umfassende Reorganisation begleitete den Prozess“, betont Boten und wertet die Erfahrungen daraus als besonders wertvoll.“ Ingo Tüchsen bleibe weiterhin Geschäftsführer der Diako Nordfriesland und weiterer Tochterunternehmen im Verbund.

„An diesem Jahrhundertprojekt Neubau Zentralklinikum mitwirken zu dürfen, empfinde ich als eine Ehre“, sagt Tüchsen selbst. Seit dem klar sei, dass der Neubau komme, war er in beratender Funktion für die Krankenhausleitung tätig. „Nun wird diese Tätigkeit auf andere Füße gestellt“, so Tüchsen. „Die neue Leitungsstruktur sorgt für eine klare Kompetenzverteilung und eine professionelle Aufstellung, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden“, ergänzt Martin Wilde, Vorstand der Diako Flensburg.

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